Vo ra bf as su ng - w ird d ur ch d ie le kt or ie rte V er si on e rs et zt . Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur vom 22. September 2015 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext. Deutscher Bundestag Drucksache 18/6075 18. Wahlperiode 23.09.2015 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der der Abgeordneten Dr. Kirsten Tackmann, Birgit Menz, Caren Lay, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE betreffend – Drucksache 18/5943 – Wiedervernetzung durch Wildbrücken V o r b e me r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r Verkehrswege wirken wie Barrieren für viele Wildtiere – vor allem Autobahnen . Nicht nur für in der Öffentlichkeit oftmals diskutierte Großsäuger wie Wölfe, Schalenwild oder Wildschweine sind sie ein Hindernis, sondern auch für Kleinsäuger und viele Vogelarten werden sie zur tödlichen Falle. Darüber hinaus sind Wildwechsel über Verkehrswege auch ein Unfallrisiko für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Im Jagdjahr 2013/2014 gab es nach Angaben des Deutschen Jagdverbandes e. V. (DJV) 221 987 Wildunfälle. Für einige Arten sind Kollisionen mit Fahrzeugen die häufigste Todesursache, beispielsweise sterben 70 Prozent der Fischotter durch solche Unfälle (DJV-Verbandsbericht 2014/2015). Während Unterquerungen oder Krötenzäune erfolgreiche Maßnahmen gegen dieses zweifache Dilemma sein können, verstärken Wildzäune zur Minimierung der Verkehrsunfallrisiken an Autobahnen die trennende Wirkung der Verkehrswege auf die Populationen. Sie behindern den genetischen Austausch. Die Bundesregierung hat sich in der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt verpflichtet, dass bis zum Jahr 2020 die ökologische Durchlässigkeit von zerschnittenen Räumen erreicht ist. Von den bestehenden Verkehrswegen sollen dann in der Regel keine erheblichen Beeinträchtigungen des Biotopverbundsystems mehr ausgehen (BMU 2012). Um zerschnittene Lebensräume für Wildtiere wieder zu vernetzen und eine ökologische Durchlässigkeit zu erreichen, kann der Bau von so genannten Grünbrücken (Wildbrücken) zielführend sein. Damit diese Grünbrücken ihrem Zweck entsprechend vom Wild angenommen werden, müssen sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Sie werden mit einer Mindestbreite an bekannten Wildwechseln gebaut. Der Bewuchs sollte die Sicht auf die zu querenden Verkehrswege abschirmen. Unter solchen Bedingungen fördern Grünbrücken durch die Vernetzung von Ökosystemen die Biodiversität und erhöhen außerdem die Verkehrssicherheit. Die Gefahr von Wildunfällen wird reduziert. Vo ra bf as su ng - w ird d ur ch d ie le kt or ie rte V er si on e rs et zt . Drucksache 18/6075 – 2 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Das Bundesprogramm Wiedervernetzung wurde im Februar 2012 von der Bundesregierung beschlossen. Ziel ist es, die bisher durch das überörtliche Straßennetz zerschnittenen Lebensraumkorridore wieder miteinander zu verbinden . Das Bundesprogramm ist nach Angabe der Bundesregierung langfristig angelegt. Zentral ist laut der Bundesregierung ein Investitionsprogramm für den Bau von Querungshilfen im Bestand des Bundesfernstraßennetzes (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit 2012). 1. Wie viele Grünbrücken gibt es am Bundesfernstraßennetz (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)? 2. Ab wann wurden sie jeweils genutzt (bitte jeweils nach Jahren, Standorten und Bundesländern aufschlüsseln)? 3. Wie viele Grünbrücken befinden sich derzeit im Bau oder in Planung (bitte nach Bundesländern, Standorten und voraussichtlicher Fertigstellung aufschlüsseln )? 4. Nach welchen Kriterien erfolgte und erfolgt die Standortwahl für die bestehenden und die in Planung befindlichen Grünbrücken? 6. An wie vielen der in der Antwort zu Frage 1 genannten Grünbrücken findet ein systematisches wildbiologisches Monitoring statt (bitte nach Standort, Art des Monitorings und Durchführender des Monitorings aufschlüsseln)? Die Fragen 1 bis 4 und 6 werden wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Anzahl, Baujahr, Status, Kriterien der Standortwahl und Monitoringverpflichtungen sind der Tabelle in der Anlage zu entnehmen. Dabei enthalten sind auch Maßnahmen des Bundesprogramms Wiedervernetzung. 5. Welche Eigenschaften sollten Grünbrücken hinsichtlich der Breite, der Bepflanzung und der Einpassung in die umgebenden Strukturen aus Sicht der Bundesregierung haben, welche Erfahrungen liegen diesbezüglich bei den in der Antwort zu den Fragen 1 und 3 genannten Brücken vor, und welche Schlussfolgerungen wurden daraus gezogen? Die Eigenschaften von Grünbrücken und anderen Querungshilfen sind an dem Ziel der Erhaltung oder Wiederherstellung der ökologischen Vernetzung zur Sicherung der biologischen Vielfalt auszurichten. Anhand der betroffenen Lebensräume und Arten werden im Einzelfall die konkreten Anforderungen an Standort, Dimensionierung, Gestaltung (Bepflanzung, Irritationsschutz), Umfeldgestaltung und Leit- und Sperreinrichtungen festgelegt. Empfehlungen hierzu enthält das Merkblatt zur Anlage von Querungshilfen für Tiere und zur Vernetzung von Lebensräumen an Straßen (M AQ), Ausgabe 2008 der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). 7. Wie bewertet die Bundesregierung die Funktionsfähigkeit der von ihr finanzierten Grünbrücken am Bundesfernstraßennetz, und worauf begründet sie ihre Bewertung (beispielsweise durch Studien)? Alle Querungshilfen werden im Rahmen der Pflege- und Funktionskontrolle begutachtet. Viele Querungshilfen unterliegen zudem einem speziellen Monito- Vo ra bf as su ng - w ird d ur ch d ie le kt or ie rte V er si on e rs et zt . Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 3 – Drucksache 18/6075 ring, das zum Teil auch von den Wald-/Jagd- oder Naturschutzbehörden der Länder begleitet oder durchgeführt wird. Die Forschungsergebnisse des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit zeigen, dass störungsarme Querungshilfen, die aufgrund der Empfehlungen des M AQ realisiert werden, dem Stand der Technik entsprechen und in hohem Maße das angestrebte Ziel der Vernetzung erfüllen. Auch Studien in anderen europäischen oder außereuropäischen Ländern kommen zu dem Ergebnis , dass fachlich gut gestaltete Grünbrücken äußerst wirksame, unverzichtbare Maßnahmen zur Vermeidung der Lebensraumzerschneidung sind. 8. Welche weiteren Projekte zum Bau von Grünbrücken strebt die Bundesregierung perspektivisch bis ins Jahr 2040 an (bitte nach Standorten, Bundesländern und Jahren aufschlüsseln)? 10. Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung über den Fortschritt des Bundesprogramms Wiedervernetzung seit ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf Bundestagsdrucksache 18/2522 (Frage 18)? Die Fragen 8 und 10 werden wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Die Bundesregierung hat das Bundesprogramm Wiedervernetzung beschlossen, um auf Basis der prioritären Wiedervernetzungsabschnitte die wichtigsten Maßnahmen zur Wiederherstellung der ökologischen Vernetzung und Erhöhung der Verkehrssicherheit durch Reduzierung von Wildunfällen zu ergreifen. Maßnahmen in den Wiedervernetzungsabschnitten werden in der Regel Grünbrücken sein, allerdings sind auch andere Maßnahmen (bspw. Optimierung von Unterführungen in Feuchtgebieten) denkbar. Die Länder prüfen derzeit die Abschnitte auf Umsetzbarkeit; die Tabelle im Anhang enthält die 93 prioritären Wiedervernetzungsabschnitte des Bundesprogramms Wiedervernetzung. Die Umsetzung ist in den Ländern unterschiedlich weit fortgeschritten. Einzelne Bundesländer haben zwischenzeitlich ergänzende und konkretisierende Landeskonzepte erarbeitet. 9. Wie wird der Bau von Grünbrücken über den Bundeshaushalt finanziert (Einzelplan, Titel, Finanzvolumen)? In welchem prozentualen Verhältnis steht der Etat für Grünbrücken zum Etat für Bundesfernstraßen bzw. zum von Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, Mitte Juli 2015 angekündigten Investitionspaket in Höhe von 2,7 Mrd. Euro? Falls es keinen eigenen Titel dafür gibt, warum nicht? Im Bundeshaushalt sind Haushaltsmittel für den Bau von Grünbrücken oder anderen Querungshilfen an Bundesfernstraßen nicht gesondert veranschlagt. Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Biotopverbundes beim Neubau oder zur Wiedervernetzung von Lebensräumen beim Ausbau von Straßen werden – soweit naturschutzrechtlich als Vermeidungs- oder Kompensationsmaßnahme erforderlich – aus den jeweiligen Haushaltstiteln für die Bedarfsplanmaßnahmen bestritten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Maßnahmen zur Wiedervernetzung als freiwillige Sanierungsmaßnahmen aus den Um- und Ausbautiteln zu finanzieren. Vo ra bf as su ng - w ird d ur ch d ie le kt or ie rte V er si on e rs et zt . Drucksache 18/6075 – 4 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode 11. Was hat die Bundesregierung zur Erreichung des Zieles, „eine ausreichende ökologische Durchlässigkeit im Bundesfernstraßennetz zu schaffen“, seit der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 4. Juli 2011, außerhalb des Baus von Grünbrücken getan (vgl. Antwort zu Frage 1 auf Bundestagsdrucksache 17/6430)? Im Zuge der Erarbeitung der Methodik zum neuen Bundesverkehrswegeplan wurde das Kriterium Zerschneidung von Lebensräumen als ein wichtiges Beurteilungskriterium eingeführt. Damit ist für die Planungen des Bundes abgesichert , dass die Anforderungen an Wiedervernetzungsmaßnahmen auf allen Planungsebenen berücksichtigt werden. 12. Welche wissenschaftliche Begleitforschung zum Bundesprogramm Wiedervernetzung wurde bisher aus Bundeshaushaltsmitteln finanziert (bitte nach Projekt, Projektnehmer, Finanzvolumen, Zeitrahmen, Publikationen etc. aufschlüsseln)? Die Unterhaltung und das Monitoring der Grünbrücken, die im Zuge des Konjunkturpakets II und Bundesprogramms Wiedervernetzung realisiert wurden und werden, müssen im Rahmen der Aufgabenverteilung zwischen Bund und Ländern von den Ländern geleistet werden. Für jede Grünbrücke sollten die Wirksamkeit und die Effizienz nachgewiesen und dokumentiert werden. Grundlage hierfür ist das unter den Ländern, der Bundesanstalt für Straßenwesen und dem Bundesamt für Naturschutz abgestimmte Papier „Monitoring von Grünbrücken – Arbeitshilfe für den Nachweis der Wirksamkeit von Grünbrücken für die Wiedervernetzung im Rahmen der KP II – Maßnahmen“. Vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit wurden folgende Studien und Veröffentlichungen finanziert:  Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben „Holsteiner Lebensraumkorridore “ Projektpartner: Stiftung Naturschutz, DJV, Landesstraßenbauverwaltung Schleswig-Holstein, Holsteinische Landesforsten Finanzvolumen: da das Vorhaben noch nicht abgeschlossen ist, kann das Finanzvolumen noch nicht abschließend beziffert werden Zeitrahmen: 2009 – 2015  Publikationen: Natur und Landschaft, Internet, verschie- denste Vorträge im In- und Ausland u. a. im Rahmen der IENE (Infra-Network-Europe)- Konferenzen. 13. Welche Rückschlüsse zieht die Bundesregierung aus den Ergebnissen des Monitorings und der Begleitforschung für den Erfolg der Wiedervernetzung von Lebensräumen durch Grünbrücken? Auf die Antwort zu Frage 7 wird verwiesen. Vo ra bf as su ng - w ird d ur ch d ie le kt or ie rte V er si on e rs et zt . Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 5 – Drucksache 18/6075 14. Wie wird die Hinterlandanbindung zur Erhöhung der Erreichbarkeit bereits bestehender Grünbrücken finanziell und planerisch durch die Bundesregierung abgesichert? Das Bundesamt für Naturschutz stellt den Ländern die bundesweiten Lebensraumnetze im Geographischen Informationssystem (GIS) als Planungshilfe zur Verfügung. Zudem werden in dem in der Antwort zu Frage 12 genannten Erprobungsund Entwicklungsvorhaben „Holsteiner Lebensraumkorridore“ konzeptionelle Grundlagen erarbeitet. Bei Aus- und Neubauvorhaben besteht die Möglichkeit, die Wirksamkeit der Hinterlandanbindung über Kompensationsmaßnahmen zu erhöhen. Planungsrechtliche Festlegungen obliegen den Ländern bzw. den Planfeststellungsbehörden . 15. Wie viele Wildunfälle wurden in den vergangenen zehn Jahren auf bundesdeutschen Fernstraßen registriert (bitte nach Wildart, Fernstraßenkategorie und Schadensart aufschlüsseln)? In den letzten zehn Jahren wurden von der Polizei 1 551 Wildunfälle auf Bundesautobahnen und 6084 Wildunfälle auf Bundesstraßen registriert. Insgesamt waren dies 7 653 Wildunfälle auf Bundesfernstraßen. Davon waren 6 370 Unfälle mit Personenschaden und 1 265 Unfälle mit schwerwiegendem Sachschaden im engeren Sinne (Fahrzeug nicht fahrbereit und Ordnungswidrigkeit). Aussagen zu Wildunfällen innerhalb der leichten Sachschadensunfällen sind nicht möglich, da diese nicht Bestandteil der amtlichen Unfallstatistik sind. Zur Wildart ist auf der Grundlage der amtlichen Unfallstatistik ebenfalls keine Aussage möglich. Wildunfälle Unfälle mit Personenschaden Schwerwiegende Unfälle mit Sachschaden (i.e.S.) Unfälle mit Personenschaden Schwerwiegende Unfälle mit Sachschaden (i.e.S.) Unfälle mit Personenschaden Schwerwiegende Unfälle mit Sachschaden (i.e.S.) 2005 121 40 476 101 597 141 2006 140 27 518 97 658 124 2007 145 51 564 113 709 164 2008 153 24 539 123 692 147 2009 127 27 500 108 627 135 2010 126 37 528 73 654 110 2011 114 22 505 116 619 138 2012 131 26 563 83 694 109 2013 96 22 439 78 535 100 2014 101 21 484 76 585 97 Summe 1.254 297 5.116 968 6.370 1.265 BASt‐U2l‐37/2015 GesamtBAB B-Str. Vo ra bf as su ng - w ird d ur ch d ie le kt or ie rte V er si on e rs et zt . Drucksache 18/6075 – 6 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode 16. Welche Rückschlüsse zieht die Bundesregierung aus dem „TotfundKataster “ hinsichtlich der Lokalisation von Unfallschwerpunkten? Ein Todfundkataster ist der Bundesregierung nicht bekannt. 17. Hält die Bundesregierung es für notwendig, dass in der Nähe von Grünbrücken die Bejagung eingeschränkt wird, um damit die Annahme durch die Wildtiere zu erhöhen (bitte begründen)? Eine Bejagung auf und unmittelbar an einer Grünbrücke wäre der Zielstellung der Grünbrücke nicht dienlich. Je nach örtlichen Gegebenheiten sollte die Bejagung in einem Umkreis von 200 m bis 250 m ruhen und auf das Aufstellen von Jagdeinrichtungen verzichtet werden. Sondersituationen wie z. B. Nachsuchen oder Bewegungsjagden können jedoch auch jagdliche Aktivitäten in näherem Umkreis erfordern. Die Bundesregierung begrüßt die Position des Deutschen Jagdverbandes, dass im Umfeld von Querungshilfen wie z. B. Grünbrücken über Straßen bzw. Bahntrassen eingeschränkte Jagdruhe herrschen soll. Dies gilt in der Regel in einem Umkreis von mindestens 300 m beidseits der Brückenköpfe. In diesem Bereich soll keine Einzeljagd stattfinden und auf feste jagdliche Ansitzeinrichtungen verzichtet werden. 18. Wann wird die Bundesregierung einen Gesetzentwurf zur Novellierung des Bundesjagdgesetzes in den Deutschen Bundestag einbringen (Themen: Bleimunition, Schießübungsnachweis, Jägerprüfung etc. – nicht gemeint ist der Gesetzentwurf auf Bundestagsdrucksache 18/4624)? Die Bundesregierung prüft derzeit, in welchem Umfang eine Änderung des Bundesjagdgesetzes angebracht wäre. Hier liegt noch kein abschließendes Ergebnis vor. 19. Wie und mit welchem Zeitplan wird die Bundesregierung das für sie bindende internationale AIHTS-Abkommen (Agreement in International Humane Trapping Standards) umsetzen (beispielsweise durch die Einrichtung einer nationalen Zertifizierungsbehörde für Fanggeräte)? Die Bundesregierung prüft derzeit die verschiedenen Möglichkeiten einer Umsetzung des AIHTS-Abkommen. Ein Zeitplan steht noch nicht fest. 20. Wann wird die Bundesregierung einen Gesetzentwurf zur Novellierung des Bundeswaldgesetzes in den Deutschen Bundestag einbringen (Kartellrecht )? Die Bundesregierung prüft derzeit, in welchem Umfang eine Änderung des Bundeswaldgesetzes angebracht wäre. Hier liegt noch kein abschließendes Ergebnis vor. S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) Baden-Württemberg GWP BW: Generalwildwegeplan Baden-Württemberg A 5 südwestlich Freiburg im Mooswald (Hinweis: Planung durch die DB Projektbau GmbH) Grünbrücke ca. 75 P Korridore: Wildtierkorridor von internationaler Bedeutung (GWP BW) prioritärer Abschnitt des Bundesprogramms Wiedervernetzung Ziel-Lebensräume und -Arten: Korridor ist für den überregionalen Waldverbund und für mobile Säuger sowie für den Biotopverbund im Offenland relevant. A 6 AK Weinsberg – AS Bretzfeld Grünbrücke bei Dimbach 50 P Korridore: Wildtierkorridor von landesweiter Bedeutung (GWP BW) bundesweite Prioritäten zur Wiedervernetzung von Ökosystemen : Überwindung straßenbedingter Barrieren, Hänel und Reck, BfN 2011 Ziel-Lebensräume: Wald Ziel-Arten: Wildkatze, Luchs, Rothirsch A 7 AS Aalen/Oberkochen - AS Heidenheim Grünbrücke bei Nietheim (Grünbrücke Buch) ca. 50 F 2011 Korridore: Korridornetzwerk von landesweiter Bedeutung für Wald bewohnende , größere Säugetiere Ziel-Lebensräume: naturnahe Wälder Ziel-Arten: verschiedene Groß- und Mittelsäuger (z. B. Luchs, Rehwild, Feldhase, Marder), Kleinsäuger und Fledermäuse A 8 westlich Ispringen bei Mutschelbach Grünbrücke k.A. P Korridore: Wildtierkorridor von internationaler Bedeutung (GWP BW) prioritärer Abschnitt des Bundesprogramms Wiedervernetzung Ziel-Lebensräume und -Arten: Korridor ist für den überregionalen Waldverbund und für mobile Säuger sowie für den Biotopverbund im Offenland relevant. S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) A 8 östlich Pforzheim Grünbrücke k.A. P Korridore: Wildtierkorridor von internationaler Bedeutung (GWP BW) prioritärer Abschnitt des Bundesprogramms Wiedervernetzung Ziel-Lebensräume und -Arten: Korridor ist für den überregionalen Waldverbund und für mobile Säuger relevant. A 8 Hohenstadt-Ulm/West Grünbrücke Imberg östlich von Merklingen 45,6 B 2017 Korridore: Wildtierkorridor von internationaler Bedeutung (GWP BW) potentielle regionale und überregionale Wildtierkorridore prioritärer Abschnitt des Bundesprogramms Wiedervernetzung folgende Untersuchungen / Arbeitsschritte haben zur Standortfestlegung beigetragen (z. B. wildtierökologische Gutachten, Strukturanalyse der Lebensraumeignung, Spurenkartierung von Wildtieren, Befragung von Jägern und Auswertung von JagdDaten ) Ziel-Lebensräume und –Arten: waldtypische Wildarten (z. B. Rehwild, Schwarzwild, Fuchs, Marder) seltene Wildtiere (z. B. Wildkatze, Luchs, Rotwild) Lebensraumverbund für Tiere der Wälder, Waldränder und der Feldflur (z. B. Fledermäuse, Feldhase, Kleinsäuger, Insekten) A 96 AS Kißlegg - AS Leut-kirch-Süd Grünbrücke Gebrazhofen -Süd 50 F 2009 Feuchtgebiete, Wild A 96 AS Kißlegg - AS Leut-kirch-Süd Grünbrücke Buchwald 50 F 1998 Wild A 98 AS Lörrach Ost - AD Hochrhein Kalkofen ca. 58 F 2002 k.A. S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) B 10 Gingen Ost – Geislingen Ost Grünbrücke über die B10 50 P Korridore: Wildtierkorridor von internationaler Bedeutung (GWP BW) Ziel-Lebensräume: Wald, Offenland Ziel-Arten: Wildkatze, Luchs, Gemse B 12 OU Isny Felderholz 25 F 2007 k.A. B 14 Herrenberg - Nufringen Grünbrücke zwischen Herrenberg und Nufringen 50 P Korridore: Wildtierkorridor von nationaler Bedeutung (GWP BW) prioritärer Abschnitt des Bundesprogramms Wiedervernetzung Ziel-Lebensräume: Wald, Offenland Ziel-Arten: Großsäuger, Wildkatze B 27 zweibahniger Ausbau zwischen Bodelshausen und Nehren Grünbrücke 50 P Korridore: Wildtierkorridor von nationaler Bedeutung (GWP BW) Biotopverbund, -vernetzung Ziel-Lebensräume und –Arten: Fledermäuse, Offenland- und Waldarten B 28 OU Schopfloch Rödelsberg 80 F 2012 k.A. B 31 östlich Titisee-Neustadt Grünbrücke k.A. P Korridore: Wildtierkorridor von internationaler Bedeutung (GWP BW) prioritärer Abschnitt des Bundesprogramms Wiedervernetzung Ziel-Lebensräume und -Arten: Korridor ist für den überregionalen Waldverbund und für mobile Säuger relevant. B 31n AS Stockach-Ost - Über-lingen Schwarzgraben ca. 50 F 1992 k.A. B 31n AS Stockach-Ost - Über-lingen Weiherholz ca. 80 F 1993 k.A. B 31n AS Stockach-Ost - Über-lingen Negelhof ca. 20 F 1992 k.A. S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) B 31n AS Stockach-Ost - Über-lingen Hirschweg ca. 80 F 1992 k.A. B 31n AS Stockach-Ost - Über-lingen Nesselwangen ca. 30 F 1992 k.A. B 31n AS Stockach-Ost - Über-lingen Hohenlinden 50 F 1992 k.A. B 31n Verlegung zwischen Friedrichshafen und Immenstaad / Waggershausen , BA IIB (Hinweis: Ausführung durch die DEGES) Grünbrücke Buchschach 50 P Korridore / Ziel-Lebensräume und -Arten: Sicherung und Optimierung eines durchgängigen Vernetzungskorridors im Bereich des Waldgebiets „Buchschach“ und des Manzeller Baches Sicherung der Lebensraumvernetzung von Brutvögeln (z. B. Baumfalke, Sperber, Schwarzmilan, Waldohreule) und Fledermausarten (z. B. Braunes/Graues Langohr, Großes Mausohr, Bartfledermaus) landschaftsstrukturelle Vernetzung (Landschaftsbild) B 33 OU Markelfingen Hohreute 35 F 1990 k.A. B 33 OU Markelfingen Würtembergle 35 F 1989 k.A. B 33 AS Radolfzell - Konstanz Göldern 50 F 2012 k.A. B 295 Renningen - Leonberg Längenbühl 62 F 2005 k.A. B 311 OU Neuhausen ob Eck Horchet 26,8 F 2009 k.A. B 311 OU Neuhausen ob Eck Otmansshalde 26,8 F 2010 k.A. B 464 Böblingen-Hulb - Holz-gerlingen Hörnleswald ca. 60 F 2000 k.A. Bayern A 3 Rohrbrunn - Markthei-denfeld Grünbrücke Spessart 50 B 2017 Waldverbund Spessart A 3 Wiesentheid - Geiselwind Grünbrücke Steiger-waldhöhe 47 P PPP Waldverbund Steigerwald A 3 Erlangen/West – ER/Frauenaurach Grünbrücke Mönau 50 P PPP Biotopverbund Steigerwald-Vorland S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) A 7 Bad Brückenau /Wildflecken - Oberthulba Grünbruecke "Neuwirtshauser Forst" 50 F 2012 Wald-/Großsäugerverbund Rhön - Spessart Fotofallenmonitoring auf der GB durch das Landesamt für Umwelt A 8 Zusmarshausen - Burgau Grünbrücke Scheppa-cher Forst 50 B 2015 Waldverbund im Naturpark "Westliche Wälder" Vorgesehen: Fotofallenmonitoring auf der GB durch das Landesamt für Umwelt A 8 Neusäß - Adelsried Grünbrücke Adelshau-ser Wald 50 B 2015 Waldverbund im Naturpark "Westliche Wälder" Vorgesehen: Fotofallenmonitoring auf der GB durch das Landesamt für Umwelt A 93 Rehau - Schönwald Grünbrücke "Rehauser Forst" 50 F 2012 Wald-/Großsäugerverbund Oberpfälzer Wald – Fichtelgebirge Fotofallenmonitoring auf der GB durch das Landesamt für Umwelt B 2 Umgehung Stettenhofen Grünbrücke Stettenh-ofen 58 F 2002 Naherholung, naturraumübergreifende Verbindungsachse, Minimierung faunistischer Trennwirkungen im großflächigen Auwaldbereich westl. des Lechs B 301 Fischerhäuser-Hallbergmoos Grünbruecke "Eichet" 45 F 2013 Querungshilfe für Rotwild; Wildtiere, Kleinsäuger. Erhaltung eines Rotwildkorridors in Verbindung zu den Isar-Auen Fotofallenmonitoring auf der GB durch Planungsbüro Georgii Berlin keine Grünbrücken vorhanden oder geplant Brandenburg A 2 AS Ziesar - AS Wollin südlich Wenzlow, Vor-fläming 50 P vsl. 2020 Bundesprogramm Wiedervernetzung, Biotopverbundplanung in Brandenburg /Beiträge zum Landschaftsprogramm A 9 AS Beelitz-Heilstätten - AS Beelitz Beelitz 50 P Biotopverbundplanung in Brandenburg /Beiträge zum Landschaftsprogramm A 9 AS Niemegk - AS Klein Marzehns Niemegk 50 F 2011 Biotopverbundplanung in Brandenburg /Beiträge zum Landschaftsprogramm Videoüberwachung der Groß- u. Mittelsäuger (zehn Jahre) A 11 AS Warnitz - AS Pfingst-berg Melzower Forst 50 F 2014 Biotopverbundplanung in Brandenburg /Beiträge zum Landschaftsprogramm Noch in Abstimmung S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) A 11 AS Pfingstberg - AS Joachimsthal Schorfheide-Chorin 50 F 2005 k.A. A 12 AS Briesen - AS Müllrose Kersdorf 50 F 2012 Biotopverbundplanung in Brandenburg /Beiträge zum Land-schaftsprogramm Videoüberwachung der Groß- u. Mittelsäuger (zehn Jahre) A 13 AS Teupitz - AS Ba-ruth/Mark Teupitz/Tornow 50 F 2011 Biotopverbundplanung in Brandenburg /Beiträge zum Landschaftsprogramm Videoüberwachung der Groß- u. Mittelsäuger (zehn Jahre) B 101 OU Luckenwalde Südab-schnitt Wurzelberge / Forst Zinna 50 F 2013 k.A. B 101 Luckenwalde-Nord - Trebbin-Süd Wiesenhagen 37,4 F 2012 k.A. Bremen keine Grünbrücken vorhanden oder geplant Hamburg keine Grünbrücken vorhanden oder geplant Hessen A 7 AS Hünfeld/Schlitz - AS Fulda-Nord Grünbrücke Michelsrombacher Forst 50 F 2012 Wildkatze in 2012 erstes Monitoring: Erfassung von Mittel- und Großsäugern, Fledermäusen, Kleinsäugern, Reptilien, Amphibien und Laufkäfer; für 2015 läuft derzeit die Ausschreibung (Monitoring von Herbst 2015 bis Herbst 2016) A 44 VKE 11 BAB A 44 Kassel - Herleshausen; VKE 11 AD Kassel Ost - AS Helsa Ost (im Bereich Kaufungen/Helsa) (im Planfeststellungs- 50 P Luchs, Wildkatze, Wildarten S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) verfahren) A 44 VKE 33 Hasselbach – AS Waldkappel Ost (Waldkappel -Bischhausen) 31 B 2015 Fledermäuse Monitoring status quo läuft derzeit; für alle Querungen inkl. Grünbrücken sowie Umgebung (im Planfeststellungsbeschluss festgelegt) läuft derzeit die Ausschreibung und soll noch in 2015 abgeschlossen sein. Das Monitoring soll über 10 Jahre laufen. A 44 VKE 33 Hasselbach – AS Waldkappel Ost (HasselbachWaldkappel ) 31 B 2013 Fledermäuse A 49 VKE 20 Neubau der Bundesautobahn 49 (Kassel - A 5), Teilabschnitt Neuental - Schwalmstadt (im Bereich Schwalmstadt (Gemarkung Allendorf)) planfestgestellt 50 P alle Wildarten einschließlich Wildkatze, Luchs, Fledermäuse A 49 VKE 40 Neubau der Bundesautobahn A 49 Kassel-A 5 Teilabschnitt zwischen Stadtallendorf und Gemünden /Felda (A 5) ( im Bereich Dannenröder Forst) planfestgestellt 30 P Fledermäuse, Kammmolch B 38 Landesgrenze BadenWürttemberg /Hessen bis Birkenau-Reisen Im Amselloch 50 F 1996 Wildarten, Heuschrecken, Tagfalter Biomonitoring (2008): Erfassung von Groß- und Kleinsäugern, Heuschrecken , Amphibien, Tagfalter, Laufkäfergesellschaften, Vegetation, sowie Beibeobachtungen : Reptilien, S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) Vögel und sonstige Arten B 62 Ortsumgehung Bie-denkopf-Wallau Hinterm Kahn 36 F 1997 Wildarten Mecklenburg-Vorpommern A 14 Schwerin Nord - Jesen-dorf WildwechselÜberführung Ventschow 34 F 2009 Planung im Rahmen des BAB-Neubaus; Vermeidungsmaßnahme als Bestandteil des LBP Wildwechsel A 14 Schwerin Nord - Jesen-dorf WildwechselÜberführung Ahrensboek 30 F 2009 Planung im Rahmen des BAB-Neubaus; Vermeidungsmaßnahme als Bestandteil des LBP Wildwechsel A 14 Schwerin Ost – Schwerin Nord Wildbrücke Görslow über die A 14 und die L 101 35 F 1999 Planung im Rahmen des BAB-Neubaus; Vermeidungsmaßnahme als Bestandteil des LBP Wildwechsel A 14 Ludwigslust Süd - Schwe-rin Wildbrücke Ludwigslust 50 F 2015 Planung im Rahmen des BAB-Neubaus; Vermeidungsmaßnahme als Bestandteil des LBP Erhaltung eines nachgewiesenen Wanderkorridors für Rotwild und Berücksichtigung großräumiger Biotopverbundkorridore Wildwechsel Rot- und Damwild, Durchlässigkeit für Niederwild und Kleinsäuger A 14 Lgr. BB/MV – Ludwigs-lust Süd Wildbrücke Beckentin 40 B 2017 Planung im Rahmen des BAB-Neubaus; Vermeidungsmaßnahme als Bestandteil des LBP Erhaltung einer nachgewiesenen Wildwechselbeziehung (Hauptwanderwege) Berücksichtigung großräumiger Biotopverbundkorridore Rot-, Reh- und Damwild A 19 Wittstock - Röbel Wildbrücke Wredenha-gen 53 F 2015 Planung im Rahmen des Bundesprogramm Wiedervernetzung Machbarkeitsstudie zur Realisierung von Maßnahmen der Wiedervernetzung in M-V Korridor zwischen Großsäugerfunktionsräumen > 500 km²; alter Rotwildwechsel Rot-, Damwild, waldbewohnende Arten, Fledermäuse Monitoring für Grünbrücken im Rahmen des Bundesprogramm Wiedervernetzung Fotofallen, Spurensuchstreifen , Schneespurenmonitoring Steinbeis-Transferzentrum S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) Angewandte Landschaftsplanung (ab 2015) A 20 Lgr. SH/MV - Schönberg Wildbrücke Schattin 50 F 2004 Planung im Rahmen des BAB-Neubaus; Vermeidungsmaß-nahme als Bestandteil des LBP A 20 Bobitz – Wismar Mitte Wildbrücke Köchelsdorf 30 F 1996 Planung im Rahmen des BAB-Neubaus; Vermeidungsmaßnahme als Bestandteil des LBP Rot-, Dam- und Rehwild FE-Vorhaben 02.245/2002/LR Schneespurenmonitoring Videobefilmung Universität Rostock (2003- 2005) A 20 Bobitz – Wismar Mitte Wildüberführung Barnekow 30 F 1997 Planung im Rahmen des BAB-Neubaus; Vermeidungsmaßnahme als Bestandteil des LBP Rot-, Dam- und Rehwild FE-Vorhaben 02.245/2002/LR Schneespurenmonitoring Videobefilmung Universität Rostock 2003- 2005 A 20 Wismar - Neukloster Wildbrücke Pinnowhof 35 F 2000 Planung im Rahmen des BAB-Neubaus; Vermeidungsmaßnahme als Bestandteil des LBP Rot- und Rehwild FE-Vorhaben 02.245/2002/LR Schneespurenmonitoring Videobefilmung mit Spurenkontrolle Universität Rostock (2003- 2005) A 20 Bad Doberan - Rostock Grünbrücke Fahrenholz 35 F 2000 Planung im Rahmen des BAB-Neubaus; Vermeidungsmaßnahme als Bestandteil des LBP Rot- und Rehwild Wildwechsel FE-Vorhaben 02.245/2002/LR Schneespurenmonitoring Videobefilmung mit Spurenkontrolle Universität Rostock (2003- 2005) S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) A 20 Dummerstorf - Sanitz Wildbrücke Vietow 40 F 2002 Planung im Rahmen des BAB-Neubaus; Vermeidungsmaßnahme als Bestandteil des LBP Rot- und Rehwild Wildwechsel FE-Vorhaben 02.245/2002/LR Schneespurenmonitoring Videobefilmung mit Spurenkontrolle Universität Rostock (2003- 2005) A 20 Neubrandenburg Ost – Friedland Wildwechsel – Überführung Kublank 50 F 2002 Planung im Rahmen des BAB-Neubaus; Vermeidungsmaßnahme als Bestandteil des LBP Wildwechsel A 20 Strasburg - Pasewalk Wildübergang Blumen-hagen 50 F 2002 Planung im Rahmen des BAB-Neubaus; Vermeidungsmaßnahme als Bestandteil des LBP Wildwechsel B 96 A 20 - Wilmshagen Holz-Wildbrücke 50 F 2004 Planung im Rahmen des B-Str.-Neubaus; Vermeidungsmaß-nahme als Bestandteil des LBP Wildwechsel B 96 n Altefähr - Bergen Überführung einer Wildbrücke über die B 96n und die B 96 38 P Planung im Rahmen des B-Str.-Neubaus; Vermeidungsmaßnahme als Bestandteil des LBP Wildwechsel, großräumiger Biotopverbund Einbindung in einen durch Waldflächen und Gehölzbiotope geprägten zentralen Inselbereich: Lebensraum Haselmaus (streng geschützte Art / genetischer Austausch); Reh, Wildschwein, Rothirsch, Damhirsch, Hase, Fuchs, Dachs (Wildwechsel) Niedersachsen In der Tabelle sind mit Ausnahme der bestehenden Grünbrücken Dissen, Oderwald und Cremlingen nur Bauwerke berücksichtigt, die eine nutzbare Breite von mehr als 30 Metern aufweisen . Kleinere Bauwerke mit überwiegend monofunktionaler Ausrichtung (z.B. Fledermausbrücken etc.) wurden nicht berücksichtigt. Für die geplanten Bauwerke im Zusammenhang mit den Neubauvorhaben A 39, A 20, A 33, E 233 wurde ebenso wie für alle weiteren mittel- bis langfristig geplanten Wiedervernetzungsbauwerke als Fertigstellungsdatum >2020 angegeben. Eine genauere Eingrenzung des Fertigstellungsdatums erscheint derzeit nur für die Bauwerke sinnvoll, die bereits planfestgestellt sind und für die ein Baubeginn in den kommenden Jahren angestrebt wird. Für die beiden Bauwerke an der A 7, die mit > 2016 angegeben sind, hängt das Fertigstellungsdatum von der Vertragsgestaltung mit den Konzessionsnehmern im Rahmen des angestrebten ÖPP-Projekts ab. A 7 Soltau - Ost - Dorfmark Grünbrücke bei Soltau (BPWV: „nordöstlich oder südöstlich von Soltau“) 50 P >2020 Bundesprogramm Wiedervernetzung Wolf S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) A 7 Salzgitter – Bockenem Grünbrücke Hainberg 50 B 2016 Bundesprogramm Wiedervernetzung Wildkatzen-Wegeplan A 7 Seesen - AS Echte Grünbrücke Harzhorn 50 P >2016 Bundesprogramm Wiedervernetzung Wildkatzen-Wegeplan A 7 Northeim-Nord - Nörten Hardenberg Grünbrücke Breitenhai 50 P >201 6 Bundesprogramm Wiedervernetzung Wildkatzen-Wegeplan A 20 1. Abschnitt Westerstede - Jaderberg Grünbrücke „Garnholt“ 50 P >202 0 Wildwechsel, Fledermäuse, Amphibien A 20 1. Abschnitt Westerstede - Jaderberg Wildbrücke „Otterbäkenweg “ 31,5 P >202 0 Wildwechsel, Amphibien A 20 5. Abschnitt Stotel – Heerstedt Grünbrücke „Malse“ 50 P >202 0 Wildwechsel, Fledermäuse A 33 A1 (nördlich Osnabrück) bis zur A 33/B 51n (OU Belm) Grünbrücke 1 50 P >2020 FFH-Gebiet, Fledermäuse, Wild A 33 A1 (nördlich Osnabrück) bis zur A 33/B 51n (OU Belm) Grünbrücke 2 50 P >2020 FFH-Gebiet, Fledermäuse, Wild A 39 2. Abschnitt Lüneburg – Bad Bevensen Grünbrücke „Ohle Heide “ 50 P >202 0 Regionaler Großsäugerkorridor Rotwild, Fledermäuse A 39 2. Abschnitt Lüneburg – Bad Bevensen Grünbrücke „Wulfstorf” 50 P >2020 Bundesweiter Großsäugerkorridor Rotwild, Wolf, Fledermäuse A 39 2. Abschnitt Lüneburg – Bad Bevensen Grünbrücke „Secklendorf ” 50 P >202 0 Bundesweiter Großsäugerkorridor Rotwild, Wolf, Fledermäuse, Amphibien A 39 3. Abschnitt Bad Bevensen – Uelzen Grünbrücke „Absunder” 50 P >202 0 Regionaler Großsäugerkorridor Rotwild, Wolf, Fledermäuse, A 39 4. Abschnitt Uelzen – Bad Bodenteich Grünbrücke „Soltendiek ” 50 P >202 0 Regionaler Großsäugerkorridor Rotwild, Wolf, Fledermäuse, Zauneidechse S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) A 39 5. Abschnitt Bad Bodenteich – Wittingen Grünbrücke „Schafwedeler Berg” 50 P >202 0 Regionaler Großsäugerkorridor Rotwild, Wolf, Fledermäuse, Zauneidechse A 39 5. Abschnitt Bad Bodenteich – Wittingen Grünbrücke „Lüderbruch ” 50 P >202 0 Regionaler Großsäugerkorridor Rotwild, Wolf, Fledermäuse, Amphibien A 39 6. Abschnitt Wittingen - Ehra Grünbrücke „Bornbruchsmoor ” 50 P >202 0 Regionaler Großsäugerkorridor Rotwild, Wolf, Fledermäuse, Amphibien A 39 6. Abschnitt Wittingen - Ehra Grünbrücke „Bombarischer Berg” 50 P >202 0 Bundesweiter Großsäugerkorridor Rotwild, Wolf, Fledermäuse, Zauneidechse, Moorfrosch A 39 7. Abschnitt Ehra – Weyhausen Grünbrücke „Lessien” 50 P >202 0 Regionaler Großsäugerkorridor Rotwild, Wolf, Fledermäuse, Reptilien, Amphibien A 39 7. Abschnitt Ehra – Weyhausen Grünbrücke „Wolfhagen ” 50 P >202 0 Regionaler Großsäugerkorridor Rotwild, Wolf, Fledermäuse, Reptilien, Amphibien A 39 Scheppau - Cremlingen Grünbrücke CRE 7 SW Schandelah 60 F 2008 Wild, Kleinsäuger, Amphibien, Reptilien A 39 Scheppau - Cremlingen Grünbrücke CRE 1b NO Schandelah 40 F 2008 Wildkatzen-Wegeplan Wild, Kleinsäuger, Amphibien, Reptilien B 27 Roringen - Waake Grünbrücke Roringer Berg 50 F 2014 Bundesweiter Großsäugerkorridor FFH-Gebiet Göttinger Wald Wildkatzen-Wegeplan Großsäuger, Fledermäuse, Waldlaufkäfer B 190n Breitenhees – A 39 Grünbrücke „Stapelberg ” 50 P >202 0 Bundesweiter Großsäugerkorridor Rotwild, Wolf, Fledermäuse, B 190n Breitenhees – A 39 Grünbrücke „Reinstorfer Heide” 50 P >202 0 Bundesweiter Großsäugerkorridor Rotwild, Wolf, Fledermäuse, B 190n A 39 – Landesgrenze ST Grünbrücke „Grünes Band” 50 P >202 0 Grünes Band, Regionaler Großsäugerkorridor Rotwild, Wolf, Fledermäuse, B 213 E 233 - Abschnitt 5 Löningen – Lastrup Wildbrücke „Oldendorfer Moor” 30 P >202 0 NSG „Oldendorfer Moor“ Wildwechsel, Amphibien, B 243 s Bad Sachsa - L-GR NI/TH Grünbrücke Mackenrode 50 P >202 0 Wildkatzen-Wegeplan, Luchs, Fledermäuse, Rot- und Rehwild, Kleinsäuger, S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) Nordrhein-Westfalen Hauptkriterium für die Standortwahl ist die naturschutzfachliche Eignung, bestätigt durch Fachgutachter, ortskundige Fachleute der Naturschutz- und Forstverwaltung sowie des ehrenamtlichen Naturschutzes. Daneben muss der Standort aus bautechnischer Sicht geeignet sein. Für die Erlangung des Baurechts ist es günstig, wenn sich die benötigten Flächen im öffentlichen Eigentum befinden. Grünbrücken zur Überführung von Lebensräumen und Arten wie Rotwild und Wildkatze haben in der Regel eine für die Tiere nutzbare Breite von 50 m. Tierquerungshilfen für bestimmte einzelne Arten (z.B. Fledermäuse) können in Anpassung an den Einzelfall auch schmaler ausfallen. Bedeutende Lebensraumverknüpfungen (z.B. in Natura- 2000-Gebieten) können auch breitere Grünbrücken erforderlich machen. A 1 zw. Nettersheim und Blankenheim („Heinzenberg “) Grünbrücke 50 F 2012 bekannte Wanderrouten, Wechsel, Streifgebiete (Rotwild, Wildkatze, Wald- und Halboffenlandarten); Wildkatzengutachten Nabu Wildkameras, Sandbett Spurensuche; durch LANUV (federführend ) A 1 südl. AS Blankenheim (Waldgebiet Buch) Grünbrücke 50 P Faunistische Gutachten zur Straßenplanung, (Wildkatze, Fledermäuse , Waldarten) noch nicht festgelegt A 3 Südl. Köln („Königs-forst“) Grünbrücke 78 F 2012 bekannte Wanderrouten und Wechsel in den Natura 2000- Gebieten Königsforst und Wahner Heide (Rotwild, lebensraumtypische Arten des Waldes und Halboffenlandes) Wildkameras, Spurensuche (evtl. Fledermäuse und Amphibien / Reptilien); durch LANUV (federführend ) A 4 westl. Kerpen („Steinhei-de“) Grünbrücke 40 F 2014 Verträglichkeitsprüfung und faunistische Gutachten zu den Natura 2000-Gebieten Steinheide und Dickbusch i.R. der Straßenplanung (Amphibien, Fledermäuse) Amphibien und Fledermäuse (bis 7 Jahre nach Fertigstellung ); durch Gutachter A 31 nördlich AS Schermbeck („Wolfsberg“) Grünbrücke 50 F 2012 bekannte Wanderrouten und Wechsel im Rotwildgebiet „Dämmerwald “ (Rotwild, lebensraumtypische Arten des Waldes und Halboffenlandes) Widkameras, Spurensuche (Laufkäfer, evtl. Amphibien/ Reptilien); durch LANUV (federführend ) A 33 Bielefeld-Postheide (Lohmannsweg) Grünbrücke mit Radweg 30 F 2010 Amphibien, Heuschrecken (Offenlandlebensraum) S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) A33 Halle bis Borgholzhausen 6 Tierquerungshilfen (Brücken) 20 bis 50 B 2016 Faunistische Gutachten und Verträglichkeitsprüfung Natura- 2000-Gebiet Tatenhauser Wald i.R. der Straßenplanung (Fledermäuse , Amphibien, Steinkauz) umfangreiche Untersuchungen im Planfeststellungsbeschluss festgelegt; durch Gutachter A 52 westl. Niederkrüchten-Elmpt Grünbrücke 50 F 2009 bekannte Wanderrouten und Wechsel in den Natura 2000- Gebieten „Elmpter Schwalmbruch“, „Lüsekamp und Boschbeek “, Nationalpark Meinweg/NL Sandbett, Spurensuche; durch Biostation A 61 Südl. AK Kerpen (Schloss Lörsfeld) Grünbrücke 30 F 2015 Maßnahme von RWE Power zur Minderung der Zerschneidungswirkungen des Braunkohletagebaus Zuständigkeit bei RWE Power A 445 Werl bis Hamm (Lindfeldweg ) Faunabrücke mit Wirtschaftsweg 26 P ? Faunistisches Gutachten (Fledermäuse) Noch nicht festgelegt B 1 südl. Horn-Bad Meinberg Grünbrücke 50 K ? bekannter Wanderkorridor Egge-Teutoburger Wald-Senne (Rotwild), Ergänzung Grünbrücke B64 noch nicht festgelegt B 64 westl. Bad Driburg („Eg-ge“) Grünbrücke 50 F 2012 bekannter Wanderkorridor Egge-Teutoburger Wald-Senne (Rotwild) und Streifgebiet Wildkatze Wildkameras, Sandbett, Spurensuche (evtl. Fledermäuse ); durch LANUV (federführend ) Rheinland-Pfalz A 1 Neubau der A1, Abschnitt AS Kelberg (B410) bis AS Adenau (L10) Grünbrücke Nohn 1 50 P k.A. A 1 Neubau der A1, Abschnitt AS Kelberg (B410) bis AS Adenau (L10) Grünbrücke Nohn 2 55 P k.A. A 1 AS Hasborn - AS Wittlich Mitte Grünbrücke Greimerath 45 F 2012 BfN_Lebensraumnetzwerke Naturnahe Waldlebensräume & Großsäuger; Wildkatze, Luchs, Rothirsch, Baummarder, Dachs, Waldfledermäuse, Haselmaus Videokamera, Fotofallen, Sandstreifen A 1 Neubau B 50, BAB A1 bei Wittlich - B327 bei Büchenbeuren Planfeststellungsabschnitt Grünbrücke Salmrohr 36,5 F 2008 Amphibien, Reptilien und Säuger, insbesondere für Iltis, Baummarder, Dachs und Wildkatze. Videokamera, Fotofallen, Sandstreifen S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) I: A1 bei Wittlich - B50alt bei Platten A 6 AS EnkenbachAlsenborn - AS Wattenheim Grünbrücke Wattenheim 45 F 2011 BfN_Lebensraumnetzwerke Naturnahe Waldlebensräume & Großsäuger; Wildkatze, Luchs, Rothirsch, Baummarder, Dachs, Waldfledermäuse, Haselmaus, Siebenschläfer Videokamera, Fotofallen, Sandstreifen A 61 Ausbau A 61, Mutterstadt – Landesgrenze Wildbrücke Schifferstadt 30 P Lebensraumnetze wertvoller Waldlebensräume Großsäuger, Wildkatze, Reptilien A 643 Ausbau A 643, AS Mainz-Mombach - AS Mainz-Gonsenheim Grünbrücke Mainzer Sand 50 P Sandlebensräume B 10 Ausbau B 10, Walmersbach - Hinterweidenthal, 4-streifiger Ausbau Grünbrücke Walmersbach 45 F 2013 BfN_Lebensraumnetzwerke Naturnahe Waldlebensräume & Großsäuger; waldlebende Säuger mit großem Raumanspruch: Luchs, Wildkatze , Rothirsch Videokamera, Fotofallen, Sandstreifen B 10 3-streifiger Ausbau B 10 im Bereich der Felswand bei Hauenstein Grünbrücke Hauenstein 50 P Großsäuger, Wildkatze, Luchs, Rothirsch B 50 Neubau B 50, BAB A1 bei Wittlich - B327 bei Büchenbeuren Planfeststellungsabschnitt I: A1 bei Wittlich - B50alt bei Platten Grünbrücke Altrich 31,5 F 2010 Amphibien, Reptilien und Säuger, insbesondere für Iltis, Baummarder, Dachs und Wildkatze. B 50 Neubau B 50, BAB A1 bei Wittlich - B 327 bei Büchenbeuren Planfeststellungsabschnitt II: Platten - Longkamp einschließlich dem Zubringer Longkamp Grünbrücke Moselsporn 1 39 F 2013 Kernlebensraumes von Wildkatze und Baummarder. Aufrechterhaltung der Funktionsbeziehungen innerhalb eines ausgedehnten Waldgebietes. Sandstreifen bis 2016 während der Bauphase der Straße B 50 Neubau B 50, BAB A1 bei Wittlich - B 327 bei Büchenbeuren Grünbrücke Moselsporn 2 35 F 2013 Kernlebensraumes von Wildkatze und Baummarder. Aufrechterhaltung der Funktionsbeziehungen innerhalb eines ausgedehnten Waldgebietes. Sandstreifen bis 2016 während der Bauphase der Straße S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) Planfeststellungsabschnitt II: Platten - Longkamp einschließlich dem Zubringer Longkamp B 50 Neubau B 50, BAB A1 bei Wittlich - B 327 bei Büchenbeuren Planfeststellungsabschnitt II: Platten - Longkamp einschließlich dem Zubringer Longkamp Grünbrücke Graacher Schanzen 30 F 2012 Aus Gründen des Artenschutzes und der Denkmalpflege wird eine kombinierte Wildbrücke erforderlich. Die strukturreichen Graacher Schanzen und die Brach- und Gehölzflächen oberhalb der Graacher Schäferei stellen Biotopkomplexe mit besonderer Bedeutung und hoher Artenvielfalt dar. Hier haben die Wildkatze und der Baummarder Kernlebensräume. Sandstreifen bis 2016 während der Bauphase der Straße B 50 Neubau B 50, BAB A1 bei Wittlich - B 327 bei Büchenbeuren Planfeststellungsabschnitt II: Platten - Longkamp einschließlich dem Zubringer Longkamp Grünbrücke Moselsporn 6 35 F 2011 Querungshilfe für Fledermäuse, Kernlebensraum des Baummarders und der Wildkatze Sandstreifen bis 2016 während der Bauphase der Straße B 50 Neubau B 50, BAB A1 bei Wittlich - B 327 bei Büchenbeuren Planfeststellungsabschnitt II: Platten - Longkamp einschließlich dem Zubringer Longkamp Grünbrücke Moselsporn 8 35 F 2011 Kernlebensräume der Wildkatze, Querungshilfe für Fledermausarten Sandstreifen bis 2016 während der Bauphase der Straße B 50 Vierstreifiger Um- und Ausbau B 50, LongkampZolleiche Grünbrücke Gonzerath 52 P Wildkatze, Fledermäuse, Großsäuger B 50 Vierstreifiger Um- und Ausbau B 50, LongkampZolleiche Grünbrücke Wederath 52 P Wildkatze, Fledermäuse, Großsäuger S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) B 50 Vierstreifiger Um- und Ausbau der B 50 und B 50 / B 327 zwischen Kommen und Lautzenhausen Grünbrücke bei Bhf. Hirschfeld 45 P Fledermäuse, Großsäuger, Wildkatze B 50 Vierstreifiger Um- und Ausbau der B 50 und B 50 / B 327 zwischen Kommen und Lautzenhausen Grünbrücke bei Oberkleinich 30 P Großsäuger, Wildkatze, Fledermäuse B 51 Neubau OU Konz-Könen Grünbrücke Konz-Könen 35 B 2015 Großsäuger, Fledermäuse B 51 Neubau A 1, 3.BA Kel-berg - Daun Grünbrücke bei Stadtkyll -Schönfeld 50 P Großsäuger, Wildkatze B 410 Neubau OU Dockweiler Grünbrücke bei Dreis-Brück 22 F 2002 Großsäuger, Fledermäuse, Wildkatze Saarland A 62 AS Freisen – AS Birken-feld Grünbrücke über die A 62 bei Freisen 50 P 2018 NABU- Bundeswildwegeplan ; NABU-Tierwegeplan Saar (Wildkatze, Rotwild, Luchs) Sachsen Es sind nur Grün-/Wildbrücken aufgeführt. Heckenbrücken z.B. für Fledermäuse an der A 17 sind somit nicht in der Auflistung enthalten. Die Brücke an der B 98 für die Haselmaus entspricht zwar auch nicht der Dimensionierung einer Grünbrücke nach M AQ, war aber im vergangenen Jahr Bestandteil der inhaltlich ähnlich gelagerten BT-Drs. 18/02819. Insofern ist sie der Vollständigkeit halber aufgeführt. Die drei letzten Zeilen beinhalten die Maßnahmen des Bundesprogramms Wiedervernetzung, die für den Freistaat Sachsen als prioritäre Wiedervernetzungsabschnitte ausgewiesen sind. Da in den betreffenden Abschnitten bisher keine Neu- oder Ausbauvorhaben vorgesehen sind, ist deren planerische Umsetzung bisher nicht vorgesehen. A 4 AS Pulsnitz bis AS Bur-kau Grünbrücke 57,5 F 1998 Ja, nach fachlichen Kriterien, regionaler Biotopverbund (ja: regional, Wald- und Offenland; Wild, speziell Muffel-, Kreuzotter , weitere) Ja (im Zusammenhang mit weiteren Biotopvernetzungselementen ; Video, Spuren: TU Dresden; 2003) A 72 Rathendorf- Frohburg BW 41 Ü - Grünbrücke 50 F 2013 Im Ergebnis der faunistischen Fachgutachten zum Artenschutzfachbeitrag Schwerpunkt Reh- und Schwarzwild; zzgl. Fledermäuse , allgemein Wild und Säuger B 7n Altenburg - Frohburg Bauwerk BW 02 ÜSN (Faunabrücke) 24 P Gemäß faunistischer Erfassung der Lebensräume für Fledermäuse , Amphibien, Reptilien und Wild S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) B178 (n) 1.BA Teil 1 Anschluss A 4 – S 112 (Nostitz) Bauwerk BW 8-Ü Anlage einer Wildbrücke 50 P Im Ergebnis der faunistischen Fachgutachten zum Artenschutzfachbeitrag Zielarten: Wild (Reh- und Schwarzwild, Feldhase, Dachs); Fledermäuse, Amphibien B 178 B 178n Verlegung A4 bis BG D/PL, BA 3.1, Niedercunnersdorf Grünbrücke, BW 3.1- 7Ü 35 F 2011 Ja, nach fachlichen Kriterien, Biotopverbund/ Artenschutz (ja: Wild, weitere Arten) Ja, Wirkungskontrolle (Fotofallen , Fährtenkontrolle: Ökologische Gutachten) B 178 B 178n Verlegung A4 bis BG D/PL, BA 3.2 , Oberoderwitz Grünbrücke, BW 3.2- 13Ü 35 F 2012 Ja, nach fachlichen Kriterien, Biotopverbund/ Wiedervernetzung Feldflur (Rotwild, Wild, weitere Arten) B 178 B 178n Verlegung A4 bis BG D/PL, BA 3.3, Oberseifersdorf Grünbrücke BW 3.3-Ü 2 50 P Ja, nach fachlichen Kriterien, Gutachten (ja, regionaler bzw. überregionaler Wildkorridor, Fledermaus-verbund, Haselmaus) Sachsen-Anhalt A 2 AS Lostau - AS Burg-Zentrum Grünbrücke bei Möser 39 F 1998 - Zielarten: Schal- und Niederwild - Funktion: Verbindung traditioneller Wildwechsel im Külzauer Forst kein systematisches wildbiologisches Monitoring A 14 VKE 1.2 Wirtschaftsweg (Loitscher Weg) mit Fledermausüberflughilfe , BW 13Ü 25,75 F 2014 - aufgrund Zerschneidung eines bedeutenden Funktionsraumes für Fledermausarten kein systematisches wildbiologisches Monitoring, Funktionskontrolle A 14 VKE 1.3 Fledermausüberflughil-fe, BW 16Ü 23 P - aufgrund Zerschneidung eines bedeutenden Funktionsraumes für Fledermausarten bisher nicht rechtskräftig (Planfeststellungsbeschluss/ Gerichtsurteil) vorgeschrieben A 14 VKE 1.3 Grünbrücke (Wildbrücke ), BW 17Ü 53 P Standort: - wurde auf Grundlage der Bestandserhebungen und technischer Parametern der Trasse und des Geländes festgelegt Standort hat hohe Bedeutung als Vernetzungselement der Lebensräume für Rot-, Reh- und z. T. auch Dam- und Schwarzwild , sowie Wolf und Fledermäuse Ziel: Vermeidung /Minderung von Beeinträchtigung bestehender Wildwechselbeziehungen (insbesondere Großwild) Vermeidung der Unterbrechung von bestehenden Flugrouten für Fledermäuse von Quartierstandorten zu Jagdhabitaten sowie bisher nicht rechtskräftig vorgeschrieben (Planfeststellungsbeschluss / Gerichtsurteil ) S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) die Isolation von bedeutsamen Quartieren (Wochenstuben, Winterquartiere ) Vermeiden von Störungen während der Fortpflanzungs-, Ruheund Überwinterungszeit (§ 44 (1) Nr. 2 BNatSchG) Aufrechterhaltung großräumiger Funktions- und Verbundbeziehungen Biotopverbund allgemein auch für weitere boden- und strukturgebundene Tierarten sowie die Flora A 14 VKE 1.4 Grünbrücke (Wildbrücke ), BW 23 Ü 50 P Standort: - wurde auf Grundlage der Bestandserhebungen und technischen Parameter der Trasse und des Geländes festgelegt Standort hat hohe Bedeutung als Lebensraum für Rot-, Reh- und z. T. auch Dam- und Schwarzwild, Wolf usw., sowie für Fledermäuse Ziel: Vermeidung /Minderung von Beeinträchtigung bestehender Wildwechselbeziehungen (insbesondere Großwild) Vermeidung der Unterbrechung von bestehenden Flugrouten für Fledermäuse von Quartierstandorten zu Jagdhabitaten sowie die Isolation von bedeutsamen Quartieren (Wochenstuben, Winterquartiere ) Vermeiden von Störungen während der Fortpflanzungs-, Ruheund Überwinterungszeit (§ 44 (1) Nr. 2 BNatSchG) Aufrechterhaltung großräumiger Funktions- und Verbundbeziehungen Biotopverbund allgemein, auch für weitere boden- und strukturgebundene Tierarten sowie die Flora bisher nicht rechtskräftig vorgeschrieben (Planfeststellungsbeschluss / Gerichtsurteil ) A 14 VKE 1.4 Fledermausüberflughilfe BW 23.1Ü 20 P - aufgrund Zerschneidung eines bedeutenden Funktionsraumes für Fledermausarten bisher nicht rechtskräftig (Planfeststellungsbeschluss/ Gerichtsurteil) vorgeschrieben A 14 VKE 2.1 Fledermausüberführungs -bauwerk mit Wirtschaftsweg BW 65 Ü 25 P - aufgrund Zerschneidung eines bedeutenden Funktionsraumes für Fledermausarten im laufenden Planfeststellungsverfahren S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) A 14 VKE 2.1 Fledermausüberführungs -bauwerk, BW 74.1 Ü 23 P - aufgrund Zerschneidung eines bedeutenden Funktionsraumes für Fledermausarten im laufenden Planfeststellungsverfahren A 14 VKE 2.1 Grünbrücke, BW 77 Ü 53 P aufgrund Zerschneidung eines bedeutenden Funktionsraumes für strukturgebundene Fledermausarten (Fransen-, Zwerg- und Mopsfledermaus, Braunes und Graues Langohr) zudem Unterbrechung eines wichtigen Wildkorridors zwischen den Waldgebieten Niedersachsens und dem Naturpark Westhavelland (überregional bedeutsamer Waldlebensraumkorridor mit Vorkommen an Damwild, Reh und Wildschwein; für Rothirsch potenzieller Wanderkorridor) Ziel: - Erhaltung der faunistischen Funktionsbeziehungen in einem für verschiedene Tierarten bedeutsamen Landschaftsausschnitt im laufenden Planfeststellungsverfahren A 14 VKE 2.2 Fledermausüberführungs -bauwerk, BW 105 Ü 23 P - aufgrund Zerschneidung eines bedeutenden Funktionsraumes für Fledermausarten im laufenden Planfeststellungsverfahren A 14 VKE 2.2 Grünbrücke im Stadtforst Seehausen, BW 109.4 Ü 53 P funktionale Beeinträchtigung der Wechselbeziehungen der Wildarten Dam-, Reh- und Schwarzwild innerhalb des Stadtforstes Seehausen (= Einstandsgebiet), der potenziellen Funktionsbeziehungen des Wolfes sowie überregional für das Rotwild in Folge der Zerschneidungswirkung der Trasse und der daraus resultierenden Kollisionsgefährdung bedeutende Flugrouten (Wege, Schneisen) der Fledermäuse weiterhin besteht aufgrund des artspezifischen Flugverhaltens ein hohes Kollisionsrisiko für Braunes Langohr, Fransen-, Große Bart- und Mopsfledermaus Ziel: - Erhaltung der faunistischen Funktionsbeziehungen in einem für verschiedene Tierarten bedeutsamen Landschaftsausschnitt im laufenden Planfeststellungsverfahren A 14 VKE 2.2 Fledermausüberführungs -bauwerk, BW 111 Ü 23 P - aufgrund Zerschneidung eines bedeutenden Funktionsraumes für Fledermausarten im laufenden Planfeststellungsverfahren S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) A143 VKE 4224 AS Halle-Neustadt (B80) – AD Halle-Nord (A14) Westumfahr-ung Halle Grünbrücke “Gimritz” 50 P - Aufrechterhaltung Flugroute für Fledermausarten nach Anhang II und IV FFH-RL, - Aufrechterhaltung Biotopverbund Trockenlebensräume im laufenden Planfeststellungsverfahren A143 VKE 4224 AS Halle-Neustadt (B80) – AD Halle-Nord (A14) Westumfahr-ung Halle Grünbrücke “Muschelkalkhänge ” 50 P - Aufrechterhaltung Flugroute für Fledermausarten nach Anhang II und IV FFH-RL, - Aufrechterhaltung Biotopverbund Trockenlebensräume im laufenden Planfeststellungsverfahren A143 VKE 4224 AS Halle-Neustadt (B80) – AD Halle-Nord (A14) Westumfahr-ung Halle Faunabrücke “Köllmer Weg” 20 P - Aufrechterhaltung Flugroute für Fledermausarten nach Anhang II und IV FFH-RL im laufenden Planfeststellungsverfahren . A143 VKE 4224 AS Halle-Neustadt (B80) – AD Halle-Nord (A14) Westumfahr-ung Halle Grünbrücke “Zorges” 50 P - Aufrechterhaltung Flugroute für Fledermausarten nach Anhang II und IV FFH-RL, - Aufrechterhaltung Biotopverbund Trockenlebensräume im laufenden Planfeststellungsverfahren B 6n PA 8.1 Grünbrücke bei Bör-necke, BW 48.1 30 F 2006 - Biotopverbund im Biotopkomplex Schichtrippe bei Börnecke; günstige topographische Verhältnisse für den Bau einer Grünbrücke im Anschnitt der Schichtrippe; - Zielart: Zauneidechse, ebenso Berücksichtigung von Großsäugern kein systematisches wildbiologisches Monitoring B 6n PA 9.1 Grünbrücke/ Wirtschaftswegebrücke bei Hoym, BW 62 Ü 25 F 2007 - Ackerlandschaft; Vermeidungsmaßnahme des LBP; Biotopverbund ; Minderung der Barrierewirkung; - im Zusammenhang mit Leitstrukturen im Umfeld geplant; - Zielart: Feldhamster kein systematisches wildbiologisches Monitoring Schleswig-Holstein Die Fragen zu den bestehenden und geplanten Grünbrücken wurden aufgrund der Zeitvorgabe anhand vorliegender Planfeststellungsbeschlüsse und Planunterlagen beantwortet. Ein voraussichtliches Fertigstellungsdatum für die in Planung befindlichen Grünbrücken kann nicht genannt werden. A 21 Daldorf - Negernbötel Ausbau der B 404 zur A 21 (Grünbrücke Kiebitzholm ) 37 F 2008 überregionale und lokale Wildwechsel (Dam-, Reh- und Schwarzwild), Vernetzung von Waldlebensräumen und historischen Heidelebensräumen, Biotopverbund Amphibien, Laufkäfer 6 jähriges Monitoring während und nach dem Bau (Groß- und Mittelsäuger, Amphibien und Reptilien, Heuschrecken, Laufkäfer, Vegetation) mittels Videoüberwachung , Spurenkartie- S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) rung, Probeflächenerfassung, Universität Kiel A 20 A 1 bis Geschendorf Neubau der BAB A 20 Bad Segeberg – Lübeck 45 F 2009 überregionale (Rotwild) und regionale Wildwechsel, Vernetzung von Waldlebensräumen und –lichtungen, Biotopverbund Fledermäuse und Tagfalter Monitoring nach MAQ A 24 Gudow - Segrahn Ersatzneubau Wildbrü-cke Segrahn 42 F 2012 Vernetzung des regionalen Rotwildvorkommens durch Erhaltung und Verbesserung einer bestehenden Verbindung 3 jähriges Monitoring mittels Video- und Fotoüberwachung sowie Spürstreifen A 7 AS Neumünster Nord bis AS Großenaspe, Abschnitt 2 Sechsstreifiger Ausbau der BAB A 7 zwischen Landesgrenze HH und AD Bordesholm (Grünbrücke Brokenlande) 60 B Leitart Rotwild Monitoring nach 1, 3, 5 und 10 Jahren A 20 L 114 bis A 7 Neubau der A 20 West-Umfahrung Hamburg (Grünbrücke über die A 7 südlich Bad Bramstedt) 60 P Leitart Rotwild (historische Wanderachse), Vernetzung von Moor-, Heide-, Saum- und naturnahen Waldbiotopen, Biotopverbund Fledermäuse und Reptilien, Reh-, Dam und Schwarzwild Monitoring nach Arbeitshilfe der BASt „Monitoring von Grünbrücken“ (konkrete Festlegung steht noch aus) A 20 L 114 bis A 7 Neubau der A 20 NordWest -Umfahrung Hamburg (Grünbrücke Hasselbusch ) 79 P Leitart Rotwild (historische Wanderachse), Biotopverbund und Querungshilfe Fledermäuse, Reh-, Dam- und Schwarzwild Monitoring nach Arbeitshilfe der BASt „Monitoring von Grünbrücken“ (konkrete Festlegung steht noch aus) A 20 B 206 bis A 7 Neubau der A 20 NordWest -Umfahrung Hamburg (Grünbrücke Todesfelde ) 80 P Leitart Rotwild (überregionale Wanderachse), Vernetzung von Waldbiotopen und Lebensräumen der halboffenen Landschaft, Biotopverbund Kleinsäuger, Haselmaus, Fledermäuse, Amphibien , Reptilien, Insekten Monitoring nach Arbeitshilfe der BASt „Monitoring von Grünbrücken“ (konkrete Festlegung steht noch aus) Thüringen A 71 Arnstadt Süd – Ilmenau Ost Grünbrücke bei Bücheloh 18 – 35,5 F 2001 Standortwahl: Wechsel nach faunistischen Gutachten Zielarten: Reh-, Schwarz-, Rot-, Muffelwild, Mittel- und Kleinsäuger, Amphibien, Reptilien, Vögel S t r a ß e Abschnitt Art und Bezeichnung der Maßnahme N u t z b a r e B r e i t e S t a t u s * B a u j a h r * Standortwahl (Korridore, Ziel-Lebensräume und –Arten) Monitoring (Art und Durchführung) B 84 Ausbau B84 zwischen BAB A4 und geplanter OU Behringen Grünbrücke über die B84 50 P Standortwahl: Hauptwanderweg Wildkatze Konzeption „Vordringliche Maßnahmen zur Beseitigung von Zerschneidungs-wirkungen von Verkehrswegen und Bauwerken im Biotopverbund (Entschneidung) in Thüringen“ (Schlumprecht, 2010) Zielart: Wildkatze noch offen Status* F – fertig gestellt / B – in Bau / P – in Planung Baujahr* bei F: Baujahr / bei B und P: vsl. Fertigstellung Anlage zu der Antwort zu den Fragen 8 und 10 Prioritäre Wiedervernetzungsabschnitte nach Bundesprogramm Wiedervernetzung S t r a ß e Abschnitt Umsetzung Baden-Württemberg Bei der Auswahl darüber hinausgehender Standorte für die Planung und den Bau von Wiedervernetzungsmaßnahmen an Bundesfernstraßen bis in das Jahr 2040 wird auch das Landeskonzept Wiedervernetzung an Straßen, das Baden-Württemberg aufgestellt hat, von großer Relevanz sein. Das Landeskonzept ermittelte die Konfliktstellen mit besonderem Querungsbedarf auf der Grundlage des Fachplanes „Landesweiter Biotopverbund Baden-Württemberg“ und des Generalwildwegeplanes. Die Ergebnisse sind in Form von Tabellen, Steckbriefen und Übersichtskarten auf der Homepage des MVI (http://mvi.baden-wuerttemberg.de/de/mensch-umwelt/massnahmenfuer -den-naturschutz/landeskonzept-wiedervernetzung/) dargestellt. A 5 südlich Rastatt/Niederbühl Oberrhein-Schwarzwald (gemeinsam mit Bahnüberführung lösen) Prüfung A 5 nördlich Riegel (gemeinsam mit Bahnüberführung lösen) Prüfung A 5 südlich Karlsruhe Hardtwald (gemeinsam mit Bahnüberführung lösen) Prüfung A 5 südwestlich Freiburg Mooswald in Planung Grünbrücke im Zuge der Bedarfsplan-Aus- und Neubaustrecke KarlsruheOffenburg -Freiburg-Basel (gemeinsame Vernetzung) A 8 westlich Ispringen Nordschwarzwald in Planung A 8 östlich Pforzheim Schwarzwald-Teilraum Hagenschieß in Planung A 8 nördlich Laichingen (Widderstall) - östlich Merklingen Schwäbische - Alb in Bau: Grünbrücke im Zuge des Bedarfsplan-Ausbaus Hohenstadt – AS Ulm/W (fertig vsl. 2017) A 81 östlich Oberndorf am Neckar Schwäbische - Alb und Schwarzwald Prüfung eines alternativen Wiedervernetzungsabschnittes B 10 südlich Geislinger Steige/ Raum Amstetten Schwäbische – Alb (gemeinsam mit Bahnüberführung lösen) Prüfung S t r a ß e Abschnitt Umsetzung B 14 zwischen Herrenberg und Nufringen Schwarzwald – NP Schönbuch (gemeinsam mit Bahnüberführung lösen) in Planung B 31 östlich Titisee Neustadt Schwarzwald in Planung B 35 südlich Maulbronn Stromberg Prüfung eines alternativen Wiedervernetzungsabschnittes Bayern Derzeit werden in Bayern aktuell die Umsetzungsstrategien für die 19 Wiedervernetzungsabschnitte des Bundesprogramms Wiedervernetzung im bayerischen Bundesfernstraßennetz entwickelt. Dabei wird geprüft, ob die schon bestehenden Bauwerke ausreichend sind oder zusätzliche Grünbrücken erforderlich werden. Zwei Grünbrücken zur Wiedervernetzung aus dem Bundesprogramm sind derzeit im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der Bundesautobahn A 3 geplant (Spessart und Steigerwaldhöhe). A 3 zwischen westlich Velburg und östlich Parsberg mittlere Frankenalb Prüfung A 3 östlich Neumarkt mittlere Frankenalb Prüfung A 3 nordwestlich Rohrbrunn Spessart in Bau: Grünbrücke im Zuge des Bedarfsplan-Ausbaus AS Weibersbrunn – AS Rohrbrunn (fertig vsl. 2017) A 3 westlich Geiselwind Steigerwald in Planung: Grünbrücke im Zuge des Bedarfsplan-Ausbaus AS Wiesentheid – AS Geiselwind (Realisierung mit PPP) A 6 östlich Altdorf bis inkl. des Bereiches im Umfeld der AS Alfeld mittlere Frankenalb Prüfung A 8 östlich Feldwies Chiemsee, Tiroler Aachen Prüfung A 9 zwischen Plech und Simmelsdorf nördliche Frankenalb Prüfung A 9 zwischen Bad Berneck und Münchberg Fichtelgebirge - Thüringer Wald Prüfung A 9 südlich Hummeltal nördliche Frankenalb Prüfung S t r a ß e Abschnitt Umsetzung A 9 östlich Thalmässing oder Raum Kinding/Altmühl südliche Frankenalb („Albachse“) (gem. mit Bahnüberführung lösen) Prüfung A 9 Köschinger Forst zwischen Denkendorf und Stammham südliche Frankenalb (gem. mit Bahnüberführung lösen) Prüfung A 70 nördlich Hollfeld nördliche Frankenalb Prüfung A 93 bei Wiesau Oberpfälzer Wald Prüfung A 93 südlich Nabburg oder bei Teublitz, Samsbacher Forst nordwestlich Regenstauf oder nördlich Zeitlarn Verbindung Frankenalb und Bayerischer Wald Prüfung A 95 zwischen Eschenlohe und Murnau Verbindung Murnauer Moos mit Loisach Aue derzeit keine Aktivität B 2 östlich Garmisch-Patenkirchen Werdenfelser Land Prüfung B 2 zwischen Krün und Mittenwald Buckelwiesen Prüfung B 23 westlich Oberau Ammergauer Alpen Prüfung B 308 zwischen Sonthofen und Bad Hindelang Allgäuer Alpen Prüfung Berlin kein prioritärer Wiedervernetzungsabschnitt Brandenburg A 2 südlich Wenzlow Vorfläming in Planung (fertig vsl. 2020) A 10 westlich Ludwigsfelde NP Nuthe-Nieplitz derzeit keine Aktivität S t r a ß e Abschnitt Umsetzung A 10 nordwestlich Marquardt Havelland derzeit keine Aktivität A 11 östlich Parlow Schorfheide derzeit keine Aktivität A 12 südwestlich Fürstenwald Spreegebiet derzeit keine Aktivität A 13 bei Bronkow Lausitz derzeit keine Aktivität A 24 nordwestlich Fretzdorf Wittstock-Ruppiner Heide/Dosse derzeit keine Aktivität A 24 südlich Fretzdorf /nördlich Walsleben Wittstock-Ruppiner Heide/Dosse derzeit keine Aktivität B 2 bei Angermünde Schorfheide - Odertal derzeit keine Aktivität Bremen kein prioritärer Wiedervernetzungsabschnitt Hamburg kein prioritärer Wiedervernetzungsabschnitt Hessen A 5 nördlich Grebenau Fulda-Werra-Bergland Prüfung A 5 westlich Alsfeld unterer Vogelsberg Feldatal Prüfung A 7 Bereich Ellingshausen Knüll Prüfung A 66 östlich Gelnhausen Spessart (gemeinsam mit Bahnüberführung lösen) Prüfung B 456 nördlich Bad Homburg Taunus Prüfung S t r a ß e Abschnitt Umsetzung Mecklenburg-Vorpommern A 19 südwestlich Dobbin-Linstow (AS 15) Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide derzeit keine Aktivität A 24 nordöstlich Hagenow Lewitz derzeit keine Aktivität B 96 südlich Altentreptow kleiner Landgraben derzeit keine Aktivität B 109 nördlich Anklam Peenetalquerung (gemeinsam mit Bahnüberführung lösen) derzeit keine Aktivität B 111 westlich Wolgast Ziesebruchquerung derzeit keine Aktivität Niedersachsen A 2 nördlich Hülsede/Süntel Weserbergland Prüfung A 2 westlich Bad Nenndorf Weserbergland - Deister Prüfung A 2 östlich Helmstedt Lappwald (gemeinsam mit Bahnquerung lösen) derzeit keine Aktivität A 7 östlich Wilsede bei Evensdorf Lüneburger Heide Prüfung A 7 nordöstlich oder südöstlich von Soltau Lüneburger Heide in Planung: Grünbrücke im Zuge des Bedarfsplan-Ausbaus (fertig vsl. nach 2020) A 7 westlich Wietze Aller Talsandebene derzeit keine Aktivität A 7 zwischen Ausfahrt Echte und Ausfahrt Seesen Harz in Planung: Grünbrücke im Zuge des Bedarfsplan-Ausbaus AS Seesen – AS NörtenHardenberg (fertig vsl. nach 2016) S t r a ß e Abschnitt Umsetzung A 7 nördlich Nörten-Hardenberg Leine-Senke in Planung: Grünbrücke im Zuge des Bedarfsplan-Ausbaus AS Seesen – AS NörtenHardenberg (fertig vsl. nach 2016) A 7 bei Hann. Münden Kaufunger Wald derzeit keine Aktivität A 7 nördlich Bockenem Hainberg in Bau: Grünbrücke im Zuge des Bedarfsplan-Ausbaus AD Salzgitter – AS Seesen (fertig vsl. 2016) A 31 östlich Emden (FFH) Fehntjer Tief derzeit keine Aktivität B 243 südöstlich Osterode Südharz derzeit keine Aktivität Nordrhein-Westfalen A 4 westlich BAB-Kreuz Olpe Süd (Sauerland) Prüfung A 33 nördlich BAB-Kreuz Wünnenberg-Haaren Forst Böddeken Prüfung A 45 südlich Wilnsdorf Siegerland Prüfung A 560 Siegquerungen zwischen Bergheim und Hennef (zusammen mit A 3, B 56, A 59 prüfen) Prüfung B 8 Aggerquerung zwischen Troisdorf und Siegburg Prüfung B 54 westlich Liebenscheid/Bereich TÜP Daaden Westerwald Prüfung B 478 westlich Winterscheid Bröltal Prüfung Rheinland-Pfalz A 1 südlich Hermeskeil „Schwarzwälder Hochwald“ derzeit keine Aktivität A 3 nördlich Ransbach Westerwald in Planung: Grünbrücke als Kompensation für Parkplatzerweiterungen S t r a ß e Abschnitt Umsetzung A 6 westlich Alsenborn Pfälzer Wald Nord derzeit keine Aktivität A 6 südöstlich Waldmohr Kaiserslauterer Senke (gemeinsam mit Bahnüberquerung lösen) derzeit keine Aktivität A 48 östlich Bendorf Montabaurer Höhe - Westerwald derzeit keine Aktivität A 61 westlich Boppard Hunsrück derzeit keine Aktivität A 61 westlich Bad Breisig Eifel derzeit keine Aktivität B 256 nördlich Rengsdorf oder zwischen Bonefeld und Straßenhaus Westerwald fertig gestellt: Landschaftstunnel im Zuge des Bedarfsplanprojektes OU Rengsdorf (fertig 2014) B 49 zwischen Kadenbach und Montabaur Westerwald Prüfung Saarland A 8 zwischen Limbach (AS 28) und Einöd (AS 30) Anbindung Pfälzerwald in Planung: Alternative A 62 nördlich von Freisen Sachsen A 4 bei Großröhrsdorf Verbund Oberlausitzer Bergland - Tieflandwälder derzeit keine Aktivität A 9 Elster-Luppe-Aue westlich Leipzig derzeit keine Aktivität B 156 zwischen Weißwasser und Boxberg Muskauer Heide derzeit keine Aktivität Sachsen-Anhalt A 2 westlich Theeßen Vorfläming Prüfung A 2 östlich Theeßen Vorfläming Prüfung S t r a ß e Abschnitt Umsetzung A 9 östlich Dessau Biosphärenreservat Mittlere Elbe Prüfung Schleswig-Holstein A 1 südöstlich Reinfeld Holstein Prüfung A 1 nördl. Autobahnkreuz Bargteheide Holstein Prüfung A 7 Treenetalquerung bei Tarp Geest - Angeln derzeit keine Aktivität A 21 nördlich Autobahnkreuz Bargteheide in Verbindung mit der A 1 Holstein Prüfung A 24 am Sachsenwald bei Kasseburg Ostholsteinisches Hügel- und Seeland derzeit keine Aktivität Thüringen A 4 nördlich Gerstungen westlich Thüringer Wald (gemeinsam mit Bahnüberführung lösen) derzeit keine Aktivität A 4 östlich Jena Verbund Kernberge - Elster-Saale Sandstein Platte derzeit keine Aktivität A 9 südlich Schleiz Thüringer Wald derzeit keine Aktivität Vo ra bf as su ng - w ird d ur ch d ie le kt or ie rte V er si on e rs et zt . Vo ra bf as su ng - w ird d ur ch d ie le kt or ie rte V er si on e rs et zt . Vo ra bf as su ng - w ird d ur ch d ie le kt or ie rte V er si on e rs et zt . Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, www.satzweiss.com Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, www.printsystem.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de ISSN 0722-8333