Vorabfassung - w ird durch die lektorierte Version ersetzt. Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur vom 27. Januar 2016 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext. Deutscher Bundestag Drucksache 18/7421 18. Wahlperiode 29.01.2016 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Annalena Baerbock, Tabea Rößner, Matthias Gastel, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 18/7270 – Breitbandversorgung in Brandenburg V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r Der schnelle Zugang zum Internet mit einem Breitbandanschluss ist heute eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftliche Teilhabe. Die Verfügbarkeit von schnellen Internetzugängen ist deshalb ein wesentlicher Standortfaktor sowohl für Unternehmen als auch für Bürgerinnen und Bürger. Bei der Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen bestehen große Unterschiede insbesondere zwischen städtischen und ländlichen Räumen. Während in innerstädtischen Gebieten inzwischen meist eine gute Netzinfrastruktur vorhanden ist, ist dies auf dem Land nur selten der Fall. Dies bedeutet nicht nur einen Nachteil für die einzelnen Bürgerinnen und Bürger, die in ihren Regionen nicht den gleichen Zugang zu digitalen Informationen, Kommunikation und Dienstleistungen haben wie in Städten, es bedeutet auch einen großen Nachteil für Unternehmen, deren wirtschaftliche Entwicklung gebremst wird, und für Kommunen, in denen sich die Abwanderung verstärkt. 1. Für wie viele Haushalte in Deutschland (in Prozent und absoluten Zahlen) ist nach Kenntnis der Bundesregierung ein Internetanschluss mit mindestens 1 Mbit/s, 2 Mbit/s, 6 Mbit/s, 16 Mbit/s, 30 Mbit/s oder 50 Mbit/s und 100 Mbit/s Downstream verfügbar (bitte sowohl bundesweit als auch nach Bundesländern sowie nach städtischem, halbstädtischem und ländlichem Raum aufschlüsseln)? Vorabfassung - w ird durch die lektorierte Version ersetzt. Drucksache 18/7421 – 2 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode 2. Für wie viele Haushalte in Brandenburg (in Prozent und absoluten Zahlen) ist nach Kenntnis der Bundesregierung ein Internetanschluss mit mindestens 1 Mbit/s, 2 Mbit/s, 6 Mbit/s, 16 Mbit/s, 30 Mbit/s oder 50 Mbit/s und 100 Mbit/s Downstream verfügbar (bitte nach Landkreisen sowie nach städtischem , halbstädtischem und ländlichem Raum aufschlüsseln)? Vorabfassung - w ird durch die lektorierte Version ersetzt. Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 3 – Drucksache 18/7421 3. Für wie viele Haushalte in Deutschland (in Prozent und absoluten Zahlen) ist nach Kenntnis der Bundesregierung ein leitungsgebundener Internetanschluss mit mindestens 1 Mbit/s, 2 Mbit/s, 6 Mbit/s, 16 Mbit/s, 30 Mbit/s oder 50 Mbit/s und 100 Mbit/s Downstream verfügbar (bitte sowohl bundesweit als auch nach Bundesländern sowie nach städtischem, halbstädtischem und ländlichem Raum aufschlüsseln)? 4. Für wie viele Haushalte in Brandenburg (in Prozent und absoluten Zahlen) ist nach Kenntnis der Bundesregierung ein leitungsgebundener Breitbandanschluss von mindestens 1 Mbit/s, 2 Mbit/s, 6 Mbit/s, 16 Mbit/s, 30 Mbit/s oder 50 Mbit/s und 100 Mbit/s Downstream verfügbar (bitte nach Landkreisen sowie nach städtischem, halbstädtischem und ländlichem Raum aufschlüsseln )? Vorabfassung - w ird durch die lektorierte Version ersetzt. Drucksache 18/7421 – 4 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode 5. In welchen brandenburgischen Gemeinden ist keine leitungsgebundene Breitbandversorgung (0 bis 10 Prozent der Haushalte) mit festnetzbasierter Technologie von mindestens 2 Mbit/s, 6 Mbit/s, 16 Mbit/s und 50 Mbit/s Downstream verfügbar? Vorabfassung - w ird durch die lektorierte Version ersetzt. Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 5 – Drucksache 18/7421 Vorabfassung - w ird durch die lektorierte Version ersetzt. Drucksache 18/7421 – 6 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Vorabfassung - w ird durch die lektorierte Version ersetzt. Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 7 – Drucksache 18/7421 Vorabfassung - w ird durch die lektorierte Version ersetzt. Drucksache 18/7421 – 8 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Vorabfassung - w ird durch die lektorierte Version ersetzt. Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 9 – Drucksache 18/7421 6. Welche brandenburgischen Gemeinden sind nach Kenntnis der Bundesregierung bereits flächendeckend mit festnetzbasierter Technologie von mindestens 16 Mbit/s, 30 Mbit/s und 50 Mbit/s Downstream versorgt? Vorabfassung - w ird durch die lektorierte Version ersetzt. Drucksache 18/7421 – 10 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Vorabfassung - w ird durch die lektorierte Version ersetzt. Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 11 – Drucksache 18/7421 7. Wie hoch (in Prozent) ist nach Kenntnis der Bundesregierung die flächenmäßige Abdeckung Deutschlands durch drahtloses Internet auf LTE-Basis (LTE: Long Term Evolution) (bitte sowohl bundesweit als auch nach Bundesländern sowie nach städtischem, halbstädtischem und ländlichem Raum aufschlüsseln)? Breitbandversorgung LTE [in % der Haushalte] Raumeinheit ≥ 2 Mbit/s Deutschland 94 Berlin 100 Sachsen-Anhalt 95,5 Rheinland-Pfalz 90,8 Mecklenburg-Vorpommern 87 Thüringen 91,9 Hessen 94,7 Saarland 92,7 Niedersachsen 95,3 Vorabfassung - w ird durch die lektorierte Version ersetzt. Drucksache 18/7421 – 12 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Breitbandversorgung LTE [in % der Haushalte] Raumeinheit ≥ 2 Mbit/s Nordrhein-Westfalen 97,1 Brandenburg 86,9 Hamburg 99,9 Bremen 99,9 Baden-Württemberg 87,9 Sachsen 94 Schleswig-Holstein 97 Bayern 93,4 Halbstädtisch 90,8 Ländlich 82,5 Städtisch 98,4 8. Wie hoch (in Prozent) ist nach Kenntnis der Bundesregierung die flächenmäßige Abdeckung Brandenburgs durch drahtloses Internet auf LTE-Basis (bitte nach Landkreisen sowie nach städtischem, halbstädtischem und ländlichem Raum aufschlüsseln)? Breitbandversorgung LTE [in % der Haushalte] Raumeinheit ≥ 2 Mbit/s Brandenburg 86,9 Landkreis Oder-Spree 79 Landkreis Oberspreewald-Lausitz 80,2 Landkreis Prignitz 83 Landkreis Spree-Neiße 71,2 Kreisfreie Stadt Cottbus 99,9 Landkreis Uckermark 54,9 Landkreis Teltow-Fläming 91,2 Landkreis Märkisch-Oderland 83,6 Landkreis Ostprignitz-Ruppin 85,4 Kreisfreie Stadt Potsdam 100 Landkreis Oberhavel 95 Vorabfassung - w ird durch die lektorierte Version ersetzt. Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 13 – Drucksache 18/7421 Breitbandversorgung LTE [in % der Haushalte] Raumeinheit ≥ 2 Mbit/s Landkreis Potsdam-Mittelmark 92,4 Landkreis Dahme-Spreewald 95,8 Landkreis Elbe-Elster 92,4 Landkreis Barnim 93,3 Kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder) 49,2 Kreisfreie Stadt Brandenburg an der Havel 96,9 Landkreis Havelland 94,3 Halbstädtisch 86,4 Ländlich 79,3 Städtisch 100 9. Welche Bandbreiten sind durch eine drahtlose Internetanbindung auf LTE- Basis durchschnittlich verfügbar in a) Deutschland und b) Brandenburg? Breitbandversorgung LTE [in % der Haushalte] Raumeinheit ≥ 2 Mbit/s ≥ 6 Mbit/s Deutschland 94 80,7 Brandenburg 86,9 75,5 10. Wie viele Haushalte in Brandenburg (in Prozent und in absoluten Zahlen) verfügen nach Kenntnis der Bundesregierung bereits über Breitbandzugang durch Glasfasertechnologie auch auf der letzten Meile (FTTH: Fibre To The Home) (bitte nach Landkreisen sowie nach städtischem, halbstädtischem und ländlichem Raum aufschlüsseln)? Vorabfassung - w ird durch die lektorierte Version ersetzt. Drucksache 18/7421 – 14 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode 11. Wie hoch ist die FTTH-Durchschnittsversorgung im Bundesgebiet (bitte sowohl bundesweit als auch nach Bundesländern sowie nach städtischem, halbstädtischem und ländlichem Raum aufschlüsseln)? Breitbandversorgung FTTH/B [in % der Haushalte] Breitbandversorgung FTTH/B [in Haushalte] Raumeinheit ≥ 50 Mbit/s ≥ 50 Mbit/s Deutschland 6,5 2.601.700 Berlin 0 0 Sachsen-Anhalt 2,1 25.400 Rheinland-Pfalz 1,7 31.200 Mecklenburg-Vorpommern 0,6 5.000 Thüringen 0,1 1.200 Vorabfassung - w ird durch die lektorierte Version ersetzt. Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 15 – Drucksache 18/7421 Breitbandversorgung FTTH/B [in % der Haushalte] Breitbandversorgung FTTH/B [in Haushalte] Raumeinheit ≥ 50 Mbit/s ≥ 50 Mbit/s Hessen 6 174.200 Saarland 1,1 5.600 Niedersachsen 4,2 159.900 Nordrhein-Westfalen 6,1 524.900 Brandenburg 4,9 61.300 Hamburg 71,4 690.300 Bremen 0 0 Baden-Württemberg 1,3 61.900 Sachsen 4,4 96.000 Schleswig-Holstein 14,9 205.700 Bayern 9,4 559.100 Halbstädtisch 1,3 173.400 Ländlich 1,4 63.400 Städtisch 10,8 2.364.900 12. Wie viele Unternehmen in Brandenburg (in Prozent und in absoluten Zahlen) verfügen nach Kenntnis der Bundesregierung bereits über Breitbandzugang durch Glasfasertechnologie auch auf der letzten Meile (bitte nach Landkreisen sowie nach städtischem, halbstädtischem und ländlichem Raum aufschlüsseln )? Hierzu liegen der Bundesregierung keine Informationen vor. 13. Gibt es Berechnungen oder Prognosen über wirtschaftliche Schäden oder unternehmerische Nachteile durch fehlende oder langsame Breitbandversorgung , falls ja, welche Erkenntnisse zieht die Bundesregierung daraus, und falls nein, warum nicht? Hierzu liegen der Bundesregierung keine Informationen vor. 14. In welchen brandenburgischen Gemeinden existieren nach Kenntnis der Bundesregierung Pilotprojekte oder Planungen zum Glasfaserausbau (bitte nach FTTH, FTTB und FTTC aufschlüsseln) bis zum Jahr 2018? 15. Wie viel Prozent der geförderten Projekte hatten nach Kenntnis der Bundesregierung eine öffentliche Beteiligung, und wie viele der Projekte oder der Fördermittel gingen an die Deutsche Telekom AG? Vorabfassung - w ird durch die lektorierte Version ersetzt. Drucksache 18/7421 – 16 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode 16. Wie viele brandenburgische Haushalte (in Prozent und in absoluten Zahlen) werden nach Kenntnis der Bundesregierung bis 2018 voraussichtlich Glasfaserinternetanschlüsse (aufgeschlüsselt nach FTTH, FTTB und FTTC) nutzen können (bitte nach Landkreisen sowie nach städtischem, halbstädtischem und ländlichem Raum aufschlüsseln)? Die Fragen 14 bis 16 werden wegen ihres Sachzusammenhanges gemeinsam beantwortet. Hierzu liegen der Bundesregierung keine Informationen vor. 17. In welcher Höhe sind die Fördermittel aus dem Bundeshaushalt für den Breitbandausbau in den Jahren 2012 bis 2015 durch Brandenburg abgerufen worden, die im Rahmen verschiedener Fördertöpfe (Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“, Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ etc.) zur Verfügung gestellt werden (bitte aufschlüsseln nach Fördermaßnahme und Bundesländern )? Welche der Fördermittel sind in welcher Höhe mit welcher Begründung nicht abgeflossen? Dem Land Brandenburg werden für die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) seit 2008 jährlich 859.000 Euro GAK-Bundesmittel zweckgebunden für den Ausbau den Breitbandausbau in ländlichen Gebieten zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus kann Brandenburg weitere GAK-Mittel entsprechend seiner Prioritätensetzung für den Ausbau der Breitbandnetze einsetzen. Brandenburg hat für den Breitbandausbau GAK-Bundesmittel wie folgt eingesetzt: 2012: 1.183.000 Euro 2013: 210.159 Euro 2014: 51.509 Euro 2015: 0 Euro Im Rahmen der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) wurden im Land Brandenburg für die Errichtung und den Ausbau von Breitbandinfrastrukturen Mittel wie folgt bewilligt: 2012: 1.668.000 Euro 2013: 1.092.000 Euro 2014: 0 Euro 2015: 0 Euro Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, www.satzweiss.com Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, www.printsystem.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de ISSN 0722-8333