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kleineAnfragen
BÜRGERSCHAFT
DER FREIEN UND H
ANSESTADT HAMBURG
Drucksache
21/20248
21. Wahlperiode
28.02.20
Schriftliche Kleine Anfrage
des Abgeordneten Philipp He
ißner (CDU) vom 21.02.20
und
Antwort des Senats
Betr.: Bauarbeiten am Langenfelder Damm
In der Straße Langenfelder Damm in Eimsbüttel werden seit vielen Monaten
Straßenbauarbeiten durc
hgeführt. Nachdem die st
adteinwärts führende
Fahrbahn im letzten Sommer zunächst
aufgerissen und langwierig instand
gesetzt wurde, sowie auf der Seite der stadtauswärts führenden Fahrbahn
das Elektrizitätsnetz mit umfangreichen
und langwierigen Erdarbeiten auf
den Bürgersteigen instand gesetzt wurde, is
t seit Herbst der Kreisverkehr am
Langenfelder Damm im Bau. Seit mehreren Wochen ist nun die stadtaus-
wärts führende Fahrbahn aufgerissen. Die Maßnahmen erscheinen jeweils
äußerst langwierig, der Verkehr wird massiv behindert. Hinzu kommt, dass
der Bürgersteig in der Högenstraße seit
etwa einem Jahr einseitig nicht mehr
nutzbar ist. Ein Ende der Baumaßnahmen ist augenscheinlich nicht zeitnah
absehbar.
Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:
1. Nach welchen Kriterien erfolgte am Langenfelder Damm die Bauverga-
be? Welche damit in Zusammenhang stehenden Unterlagen sind im
Transparenzportal der Freien und Hansestadt Hamburg aufgeführt?
Die Bauvergabe erfolgte gemäß VOB im Rahmen einer öffentlichen
Ausschreibung.
Der wirtschaftlichste Bieter (unter Nachweis der Erfahrung mit
der Bauausführung
solcher Maßnahmen) erhielt den Zuschlag. Im Transparenzportal s
ind keine Unterla-
gen hinterlegt, da es sich nicht um eine Maßnahme der Daseinsvo
rsorge handelt.
2. Welche Maßnahmen werden von welchen (Sub-)Unternehmen durchge-
führt? Wie erfolgt die Projektkoordinierung? Wer ist für die Koordinierung
zuständig?
Für das Bauvorhaben Langenfelder Damm erhielt die STRABAG AG de
n Zuschlag.
Die Bauüberwachung und Koordini
erung erfolgt durch das Bezirksa
mt Eimsbüttel
gemeinsam mit einem externen Ingenieurbüro.
3. Wie wird der Baufortschritt überwach
t? Gibt es die Möglichkeit für
Anwohner, sich über den Fortschritt und die zu erwartende Dauer der
Baumaßnahme zu informieren?
Wenn ja, inwiefern?
Wenn nein, warum nicht?
Der Baufortschritt wird mittels Bauzeitenplan überwacht, welche
r regelmäßig fortge-
schrieben wird. Über die Baumaßnahme kann man sich im Internet
über den Bauab-
lauf unter https://www.hamburg.
de/baustellen sowie über die Pla
nung unter
https://www.hamburg.de/
eimsbuettel/langenfel
derdamm/ informiere
n.
Drucksache 21/
20248 Bürgerschaft der Freien
und Hansestadt Ha
mburg – 21. Wah
lperiode
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4. Bis wann sollten die Baumaßnahmen ursprünglich beendet sein? Bis
wann sollen die Baumaßnahmen zum jetzigen Stand beendet sein? Aus
welchen Gründen musste der Fertigstellungszeitpunkt verschoben wer-
den? Ist mit weiteren Verzögerungen zu rechnen?
Die Baumaßnahme ist bis August 2020 terminiert. Im Zuge der Bau
ausführung Lan-
genfelder Damm wurden mehrmals Leitungen beim Bodenaushub anget
roffen, die in
den Bestandsunterlagen nicht vorhanden waren. Dadurch kam es zu
Verzögerungen
der eigentlichen Bauarbeiten, da vorgenannte Leitungen zunächst
umgelegt werden
mussten. Grundsätzlich liegt die
Baumaßnahme hinsichtlich der G
esamtbauzeit aber
im Zeitplan.
5. Wann wurden welche bezirklichen Gremien über die Baumaßnahmen in
welcher Form informiert oder dazu beteiligt?
Die Planungen wurden am 23. April 2018 im Regionalausschuss Ste
llingen vorge-
stellt. Eine Informationsveranstaltung für die Bürgerinnen und
Bürger erfolgte am
24. Mai 2018. Zudem gab es am 7. November 2018 nochmals eine Mi
tteilung der
Verwaltung (MdV) im Ausschuss für Verkehr bezüglich der Schluss
verschickung. Dar-
über hinaus wurden die Anliegerinnen und Anlieger vorab über ei
ne Anliegerinformati-
on über den Bauablauf informiert. Es erfolgten zudem Aushänge v
or Ort über die
Baumaßnahme und die damit verbundenen Auswirkungen beispielswei
se auf den
Busverkehr.