BÜRGERSCHAFT 
DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG Drucksache 21/8415
21. Wahlperiode 28.03.17

Schriftliche Kleine Anfrage 
des Abgeordneten Dennis Thering (CDU) vom 22.03.17 

und Antwort des Senats 

Betr.: Teilt der Senat die Ansichten der niedersächsischen Landesnahverkehrsgesellschaft
 bezüglich der „Metronom“-Verspätungen? 

Die „Metronom Einbahngesellschaft mbH“ (Kurzschreibweise: „Metronom“, 
Eigenschreibweise: „metronom“) ist ein im Jahr 2002 von den Bundesländern 
Bremen, Hamburg und Niedersachsen über jeweilige Landesunternehmen1 
gegründetes Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU). 

Mit einer jährlichen Beförderungsleistung von rund 26 Millionen Fahrgästen 
und einer auf acht Linien beziehungsweise Strecken erbrachten Fahrleistung 
von 9,2 Millionen Kilometer pro Jahr (Stand 2012) ist die Metronom GmbH 
nach eigener Auskunft mittlerweile „eines der größten privaten Eisenbahnunternehmen
 in Deutschland“.2 

Hatten sich die Metronomzüge über die Jahre im Vergleich zu den früher auf 
den gleichen Strecken eingesetzten Regionalzügen der Deutschen Bahn 
(DB) ein passables Image aufgebaut, so kriegt dieser gute Ruf seit geraumer 
Zeit immer mehr Kratzer. Einer der Gründe ist die in der Wahrnehmung der 
Fahrgäste relativ hohe Unpünktlichkeit auf den Linien beziehungsweise Strecken
 von und nach Hamburg. 

Dieser Eindruck wurde durch eine Pressemitteilung der Landesnahverkehrsgesellschaft
 Niedersachsen mbH (LNVG) am gestrigen Dienstag bestätigt.3 
Obwohl sich die Pünktlichkeitsquote im schienengebundenen Nah- und  
Regionalverkehr in Niedersachsen im Jahr 2016 insgesamt leicht um 0,2 
Prozent auf 91,4 erhöht hat, gehörten insbesondere die vom „Metronom“  
bedienten Verbindungen von Bremen nach Hamburg beziehungsweise von 
Uelzen/Lüneburg nach Hamburg zu den „Sorgenkindern“. Nur 88,4 Prozent 
der Zugverbindungen auf diesen Strecken erfolgten fahrplanmäßig. 

Als Gründe für dieses im Verhältnis schlechte Ergebnis nannte die LNVG, 
dass sich dort „Nah- und Fernverkehr ein und dieselbe Trasse teilen“ müssten
 und dass der „hochbelastete Bahnknoten Hamburg“ immer wieder für 
„Engpässe im Zu- und Ablauf“ sorge. Es stellt sich die Frage, wie die Hamburger
 Sicht der Dinge auf diese niedersächsische Lesart ist und wie sich die 
Pünktlichkeitsquote über die letzten Jahre entwickelt hat. 

Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat: 

                                                      
1  Anteile je Gesellschafter: NiedersachsenBahn GmbH (NB) 69,9 Prozent, BeNEX 25,1 Prozent
, Bremer Stadtbahn AG (BSAG) 5 Prozent. 
2  https://www.der-metronom.de/ueber-metronom/wer-wir-sind/. 
3  http://www.lnvg.de/uploads/media/2017-03-21.pdf. 



Drucksache 21/8415  Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg – 21. Wahlperiode 

2 

Der Senat beantwortet die Fragen auf der Grundlage von Auskünften der Metronom 
Eisenbahngesellschaft mbH (Metronom) wie folgt: 

1. Wie hat sich die Pünktlichkeitsquote auf den Metronomlinien beziehungsweise
 -strecken 

a) „Weser-Takt“ zwischen Bremen Hauptbahnhof und Hamburg Hauptbahnhof
, 

b) „Nordsee-Takt“ zwischen Cuxhaven und Hamburg Hauptbahnhof, 

c) „Elbe-Takt“ zwischen Uelzen und Hamburg Hauptbahnhof 

seit 2011 entwickelt? Bitte jahresweise für jede der drei Linien aufschlüsseln
. 

Das Hanse-Netz umfasst die Strecken „Elbe-Takt“ und „Weser-Takt“. Die folgende 
Tabelle zeigt den Anteil der pünktlichen Züge (null – fünf Minuten) je Netz und Jahr: 

Jahr 2011 2012 2013 2014 2015 2016 Gesamt 
Nordsee-Takt 

(Netz Unterelbe) 96 % 92 % 94 % 93 % 92 % 91 % 93 % 
Weser-Takt, Elbe-

Takt 
(Hanse-Netz) 90 % 90 % 87 % 88 % 88 % 88 % 89 % 

Die Auswertung zeigt, dass es im Verlauf der vergangenen Jahre immer wieder etwas 
„bessere Jahre“ und etwas „schlechtere Jahre“ hinsichtlich der Pünktlichkeit gab. Die 
beschriebene vermeintlich negative Entwicklung der Betriebsqualität des Metronoms 
lässt sich auf Basis der tatsächlich erbrachten Leistungen des Metronoms nicht belegen
. 

Weiterhin zeigen die Pünktlichkeitsergebnisse der letzten Jahre einen signifikanten 
Unterschied zwischen den beiden Verkehrsverträgen im Zulauf auf den Hamburger 
Hauptbahnhof. Das Netz Unterelbe ist auf weiten Abschnitten eher als eine Nebenstrecke
 zu bewerten: Dort gibt in der Regel keine größeren Kapazitätsengpässe (Ausnahme
: Baustellensituationen) und keinen verspätungsanfälligen Fernverkehr. Diese 
Faktoren greifen im Wesentlichen nur auf dem Streckenabschnitt Hamburg Hauptbahnhof
 – Hamburg-Harburg. Bis Stade kann es zu Trassenkonflikten und Verspätungen
 aufgrund der parallelen S-Bahn kommen sowie dem Güterverkehr zum Hamburger
 Hafen, was ebenfalls zulasten der Pünktlichkeit des Metronom geht. 

Dennoch überwiegen im Mittel der vergangenen Jahre die positiven Rahmenbedingungen
 für die Pünktlichkeit der Strecke nach Cuxhaven, sodass dort eine um 2 bis 7 
Prozentpunkte höhere Pünktlichkeitsquote erzielt werden kann. 

Umgekehrt befindet sich das gesamte Hanse-Netz im Parallelverkehr mit dem bevorrechtigten
 Fernverkehr der Deutschen Bahn AG. Weiterhin sind die Strecken hochbelastet
 mit Güterverkehrszügen. Diese Faktoren haben einen besonderen Einfluss im 
Bereich der Infrastruktur mit überlasteten Strecken und Bahnhöfen – insbesondere 
des Hamburger Hauptbahnhofs. 

2. Welche Pünktlichkeitsquote war/ist vertraglich mit der Metronom Eisenbahngesellschaft
 mbH für den Betrieb der Strecken 

a) Bremen – Hamburg, 

b) Cuxhaven – Hamburg, 

c) Uelzen – Hamburg 

jeweils seit 2011 vereinbart? Bitte, im Falle von Veränderungen zwischen 
den Jahren, jahresweise aufschlüsseln. 

Der Anteil der Züge mit null – fünf Minuten Verspätung ist je Verkehrsvertrag folgendermaßen
 vereinbart: 

  Hanse-Netz:  94 Prozent 
  Cuxhaven:  95 Prozent 



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 3 

Es gab in den Jahren seit 2011 keine Änderungen an den vertraglichen Pünktlichkeitsvorgaben
. 

3. Hinsichtlich der Gründe und Ursachen der Verspätungen auf den Linien 
von und nach Hamburg schreibt die LNVG: „Ganz anders stellt sich die 
Situation im Hanse-Netz auf den Relationen von Bremen nach Hamburg 
bzw. von Uelzen/Lüneburg nach Hamburg dar. Dort müssen sich Nahund
 Fernverkehr ein und dieselbe Trasse teilen. Hinzu kommt: der hochbelastete
 Bahnknoten Hamburg sorgt immer wieder für Engpässe im  
Zu- und Ablauf, müsste dringend ausgebaut werden.“ 

a) Teilt der Senat beziehungsweise die zuständige Behörde die  
Ansicht, dass ein wesentlicher Grund für die Verspätungen die Teilung
 ein und derselben Trasse durch den Nah- und Fernverkehr ist?  

 Wenn nein, warum konkret nicht? 

Die Mischung der Verkehrsarten Schienenpersonennahverkehr, Fernverkehr und  
Güterverkehr führt bei ausreichenden Kapazitäten nicht zu einer Häufung von Verspätungen
. 

b) Teilt der Senat beziehungsweise die zuständige Behörde die  
Ansicht, dass ein wesentlicher Grund für die Verspätungen die hohe 
Belastung des Bahnknotens Hamburg ist?  

Wenn nein, warum konkret nicht? 

Überlastete Infrastrukturen tragen zu Qualitätsverlusten im Ablauf grundsätzlich bei. 
Um vorhandene Engpässe am Eisenbahnknoten Hamburg zu beseitigen und diesen 
zukünftig leistungsfähiger zu gestalten, wird der Eisenbahnknoten Hamburg zurzeit 
und in Zukunft weiter ausgebaut werden. Dazu hat das Bundesministerium für Verkehr 
und digitale Infrastruktur die Untersuchung für den weiteren Ausbau des Eisenbahnknoten
 Hamburg aufgenommen. 

4. Welchen konkreten Ursachen und Gründe lagen/liegen den mit Frage 1. 
dokumentierten Verspätungen seit 2011 auf den von der Metronom  
Eisenbahngesellschaft mbH betriebenen Linien beziehungsweise Strecken
 

a) „Weser-Takt“ zwischen Bremen Hauptbahnhof und Hamburg Hauptbahnhof
, 

b) „Nordsee-Takt“ zwischen Cuxhaven und Hamburg Hauptbahnhof, 

c) „Elbe-Takt“ zwischen Uelzen und Hamburg Hauptbahnhof 

aus Sicht des Senats beziehungsweise der zuständigen Behörde  
zugrunde? Bitte für jede der drei Linien die Ursachen/Gründe separat 
angeben. 

Derartige Informationen unterliegen den Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen des 
Unternehmens. 

5. Kann die Metronom Eisenbahngesellschaft mbH Verspätungen auf den 
drei angegebenen Linien beziehungsweise Strecken, die durch Bauarbeiten
 der DB Netz AG bedingt sind, geltend machen?  

Wenn ja, wie genau?  

Wenn nein, warum nicht? 

Für sämtliche Themen rund um Pönale, Schadensersatz et cetera gegenüber dem 
Infrastrukturbetreiber DB Netz sind die Schienennutzungsbedingungen (SNB) der DB 
Netz relevant (Download hier: http://fahrweg.dbnetze.com/fahrweg-de/ 
nutzungsbedingungen/snb/snb_2017.html). Im Zusammenhang mit Verspätungen ist 
ein Anreizsystem für eine Auswahl an Zügen vorgesehen, damit die Leistungen der 
DB Netz in Bezug auf die vertragsgemäße Zurverfügungstellung der Trassen gemessen
 werden. Einen ersten Ansatz für eine qualitätsabhängige Vergütung der DB Netz 
stellen die „Entgeltminderungen bei nicht vertragsgemäßen Zustand“ dar. Nach dieser 



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4 

Regelung erhalten Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) im Fall von durch DB Netz 
verursachte Verspätungen eine Trassenkostenreduzierung ab sechs Minuten Verspätung
. Die durch Baumaßnahmen verursachten Verspätungen sind in den vorgenannten
 allgemeinen Regelungen mit umfasst. 

6. Wie genau erfolgt die Fahrgastinformation im Falle von Zugverspätungen
 auf den drei genannten Linien beziehungsweise Strecken? Gibt es 
zwischen den verschiedenen Linien Unterschiede?  

Wenn ja, welche und warum? 

7. Wie bewertet der Senat beziehungsweise die zuständige Behörde die 
Entwicklung der Zugverspätungen von und nach Hamburg bei der Metronom
 Eisenbahngesellschaft mbH? 

8. Was haben der Senat beziehungsweise die zuständige Behörde seit 
2011 konkret unternommen, um die Pünktlichkeitsquote der Züge von 
und nach Hamburg bei der Metronom Eisenbahngesellschaft mbH zu 
erhöhen? Bitte jahresweise aufschlüsseln. 

Siehe Drs. 21/8392. 

9. Laut LNVG erwartet die Betreiber der Bahnlinien für verspätete beziehungsweise
 ausgefallene Regionalverkehre eine anteilige Kürzung ihrer 
Zuschüsse. In welcher Höhe erfolgte seit 2011 eine anteilige Kürzung 
der Zuschüsse an die Metronom Eisenbahngesellschaft mbH aufgrund 
von Verspätungen auf den Linien beziehungsweise Strecken 

a) „Weser-Takt“ zwischen Bremen Hauptbahnhof und Hamburg Hauptbahnhof
, 

b) „Nordsee-Takt“ zwischen Cuxhaven und Hamburg Hauptbahnhof, 

c) „Elbe-Takt“ zwischen Uelzen und Hamburg Hauptbahnhof? 

Bitte jahresweise für jede der drei Linien/Strecken aufschlüsseln und, 
wenn möglich, die Verteilung der Kürzungen auf die Zuschüsse der 
Bundesländer Hamburg und Niedersachsen angeben. 

Derartige Informationen unterliegen den Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen des 
Unternehmens. 

10. Durch welche konkreten Initiativen haben die Hamburger Vertreter im 

a) Aufsichtsrat, 

b) Vorstand 

der Metronom Eisenbahngesellschaft mbH seit 2011 versucht, eine  
Erhöhung der Pünktlichkeitsquote auf den vom Metronom betriebenen 
Linien beziehungsweise Strecken von und nach Hamburg zu erreichen? 

Siehe Drs. 21/8392.